Dozent: Daniel Ingold
Protokollführung: Lea Inderkum
Führung
Klarheit -> Kennzahlen
+
Lösungen -> „schlaue“
=
Strategie -> wohin
& Emotionen -> womit
-> wofür
Entscheidend ist die Gestaltung des Weges, der zum Ziel führt. Dieser ist selten gradlinig und meist durch viele unerwartete Situationen gekennzeichnet.
=> Umwege erweitern die Ortskenntnisse! (Abb. 3, S. 8)
Wir benötigen Führungsinstrumente zum Führungserfolg = Ziel-Ereichung:
- Führungsprofil
- Fachkompetenz
- Führungstechnik
- Selbstkontrolle/Selbsterkenntnis
- Problemlösungsverantwortung/Management-Kompetenz (Abb. 2. S. 7)
Beispiele für „schlaue“ Lösungen: Terrassenerneuerung
- minimale, kostengünstige Auffrischung
- als aktuelles Thema umbauen z.B. Karibik
- Terrasse fremdvermieten
Logement-Verdoppelung
- Neubau mit grosser Zimmervielfalt (Singlerooms bis Suiten)
- Nebengebäude zumieten/zukaufen und als Hotel umbauen
- Zusammenarbeit mit Partnerhotels in der Nähe
Neues à la carte Angebot
- Neueinführung fliessend, still, kostengünstig, für Stammgäste
- Neueinführung mit Paukenschlag-Event
- Neueinführung mit Partner
Management des Wandels benötigt 5 Voraussetzungen um das Unternehmen sicher zu stellen:
1. Vision
2. Fähigkeiten
3. Motivation
4. Mittel
5. Pläne
Auswirkung:
- Firmen mit visionärer Führung verdienen 15 x mehr als der übliche Markt
- 69% der MA-Motivation sind auf die persönlichen Führungs-Fähigkeiten zurück zu führen
- Produktivität ist 2.3 x so hoch bei hoch motivierten MA
- Emotionale Intelligenz macht zu 90% den Unterschied zwischen Spitzen- und
- 39% der Performance der Firmenist abhängig von der persönlichen Erfüllung
Führung als interaktiver Prozess -> Beziehungen/immer in Kontakt sein
Stil wählen:
- echt, authentisch
- glaubwürdig
- verbindlich
Führen heisst unbequem sein, konsequent, diszipliniert
Führungssprache in ICH-Botschaften
KLARHEIT, LÖSUNGEN, STRATEGIE
Sowohl „auf der Bühne“ als auch „hinter dem Vorhang“ Akzente setzen:
- den Betrieb bewusst steuern
- Betriebswirtschaftliche Eckwerte definieren
- Qualitätskontrollsystem einbauen
- Aktiv Sales betreiben
Strategische Marktbearbeitung
Wie können wir den Gast einteilen?
Einteilung nach herkömmlicher Weise nicht mehr möglich:
Alter, Einkommen, Stadt/Land, Frau/Mann sind als Zielgruppen kaum noch anwendbar aufgrund:
Bildung, individuellem Denken (Egoismus), keine gesellschaftlichen Normen mehr, multioptionales Handeln, mobiler, bereister, situativ, anspruchsvoller
-> Der Gast ist ein intelligenter Profi
Wichtig ist daher eine neue Einteilung nach Bedarfsgruppen:
1) Schnell 2) Erlebnis 3) Weder noch Betriebe
Günstig Soziale Kontakte
Klein Gutes Essen
Neu: gesund
Denkmodell von Alan D. Baddeley: (Abb. 8, S. 21)
- Der Mensch nimmt Informationen mit seinen 5 Sinnen auf
- 90 - 95% werden vernichtet
- mit einem „Zusatzfilter“ wird über die Glaubwürdigkeit 97% entschieden ->
Echtheit/Authentizität
- 5 - 10% gelangen ins KZG und da werden „alte“ zusammenhängende Infos vom LZG
hervorgerufen
- zusammen mit dem ERSTEINDRUCK führt dies zum Entscheid.
-> Unser Auftrag ist, dass der Gast unseren Betrieb in seinem LZG ablegt.
Mit L+ : positive Leistung mit dem LOGO verbinden
Aber auch mit L- : zuhören, ernst nehmen, auflösen mit Grosszügigkeit und den Gast wieder auf die normale Spur führen
6 Punkte zur Konzeptgestaltung: externe Marketing-Instrumente
1. Gestaltung der Hauptleistung
2. Preisgestaltung
3. Gestalten der Zusatzleistungen
4. Gestaltung der Kommunikationsmassnahmen: Werbung, PR, Verkaufsförderung,
persönlicher Verkauf
5. Gestaltung der Verkaufswege (direkt/indirekt)
6. Gestaltung der Beschaffungsmassnahmen
Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Eine LÖSUNGSBEZOGENE FÜHRUNG ist in unserer Verantwortung. Es ist unser Job für KLARHEIT zu sorgen und die STRATEGIE zu PLANEN.
Wichtig ist ein UMDENKEN von der Zielgruppe zur BEDARFSGRUPPE.
Unser Auftrag ist, unseren Betrieb im Langzeitgedächtnis unserer Gäste zu verankern.
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