Dozent: Daniel Ingold
Protokollführer: Christian Kobler
Marketing-Infrastruktur
6 Punkte der internen Marketing- Instrumente:
1. Information / Eckdaten
Marktforschung, verschiedene Analysen, Statistiken, relevante Teile der Kosten- Rechnung, Renner/Penner
2. Leute
Bestimmen welche Mitarbeiter mit welchen Qualitäten und Ausbildungen wir benötigen
3. Führung
Bestimmen des Führungsstils, Entlöhnungssystem, Marketinginstrumente
4. Anlagen
Welche Einrichtungen, technische Anlagen, Gebäude brauchen wir
5. Geld
Welches Budget brauchen und haben wir, woher kommt das nötige Kapital?
6. Recht
Was für Verträge bestehen, welche schliessen wir noch ab und welche Patente, Lizenzen benötigen wir noch?
Projekt Management /Chance Management
- Wechselbad streng /kreativ
- auf der Bühne / hinter der Bühne
- Normales =Alltag
- Aussergewöhnliches = Projekte
Während des Tages soll man sich Zeit nehmen um an Projekten zu arbeiten oder diese an Mitarbeiter zu delegieren. Nicht alle Projekte müssen vom Chef selber bis zum Schluss bearbeitet werden. Es müssen aber klare Schranken und terminliche Vorgaben bestehen.
Z.B. Euro 08, Verlängerung der Öffnungszeiten, neue Mitarbeiterkleidung usw.
Projektdefinition
Projekte sind:
- einmalige Anstrengungen, nicht Wiederholungen
- müssen Resultate bringen
- zeitlich begrenzt mit Anfang und Endzeit
- überschreiten bestehende Organisationsformen
- Integral = umfassend, bereichsübergreifend
- Keine Alibiübungen und Nebenschauplätze für Führungsdefizite
Projektphasen
- Projektidee = Ursache/ Ursprung
- Projekt definieren = Idee, wertfreie Beschreibung, Beschreibung des Bekannten und
- Projektauftrag formulieren = Leitung, Team, Abgrenzungen, Kompetenzen, Zeitplan, Budget
- Projekt organisieren = Wie organisieren wir uns? Freistellung Personal, personeller und
materieller Aufwand
- Informationen sammeln =Alle projektrelevanten Infos einholen
- Informationen aufbereiten und verarbeiten
- Kreative Phase =Chaos zulassen, Brainstorming, Vorselektionierung
- Chancen/Risikoanalyse =Was bringt es uns, worst case
- Plan entwickeln = Terminplanung, Finanzplanung, Kapazitätsplanung
- Realisieren = Realisation führen, Wiederstand lösen, Schulung, motivieren
- Projektabschluss = formell abschliessen
Verhaltensregeln
- Wir wollen was verbessern
- Die Zukunft zählt
- Jeder Beitrag ist wichtig
- Rede per ich, nicht per man
- Kritik ist erlaubt und erwünscht
- Offenheit ist wichtiger als Taktik
- Jeder ist für das Ergebnis des Projektes mitverantwortlich
Gastromanagement-Modell
1. Informationen sammeln.
Alle relevanten Infos wie Trend, Markt, Gast, Umfeld, Betrieb, Konkurrenz, Technologie
und Oekologie
2. Informationen analysieren
Was heissen die Infos für mich!?
3. Kreativ sein
Ideen sammeln, in Szenarien denken
4. Konzept erarbeiten
Bestehend aus Marketing-Mix und Marketing- Infrastruktur
5. Realisation
Das Gastromanagement-Modell dient zur laufenden strategischen Betriebsführung
Führen heisst Vorausschauen!
Erste Informationen zum Hotelman (Unternehmerplanspiel)
(das wir natürlich gewinnen werden!)
Name des Modellbetriebes: Hotel Goldener Schlüssel
Projekte die zuerst zu bearbeiten sind:
- Situationsanalyse
- Vision
- Betriebskonzept
Unterordner:
- Heutige Stärken
- Bedarfsgruppen
- Mitarbeitersituation
- Infrastruktur
- Lieferanten
- Marketing
- Öffnungszeiten
- Übergangszeit (Überprüfung des Aufwands und Ertrags)
- Konkurrenzanalyse
- Kennzahlen intern und Branchen übliche
Erkenntnisse und Schlussfolgerungen
Es stehen noch intensive und interessante Tage und Wochen vor uns, die uns diese komplexen Themen und Anwendungen näher bringen werden.
Auch im Bezug auf das Hotelman und die Projektarbeiten zur Prüfung werden unsere Köpfe noch zum glühen bringen.
Ich, von meiner Seite, wünsche allen Seminarteilnehmern viel Erfolg und Spass an diesem Seminar.
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