Mittwoch, 9. Juli 2008

Tagesprotokoll vom 8. Juli 2008

Change-Management
Dozent: Andrea Gander
Protokollführer: Zahnd Rosmarie


Gestern heute morgen
Zum Begriff Geld: Banken verlieren an Prestige
Konsumgesellschaft nimmt zu ebenso die Schulden
Inflation wird steigen
Geld bedeutet auch Inszenierung
Man ist Teilnehmer

Was bedeutet dieser Wandel für die Gastronomie?
Besser sein als Daheim-Zusatz-Erlebnisse schaffen Kostendruck nimmt gewaltig zu.
Fazit aus der Volkswirtschaftslehre: „arbeitende Kunden.“ Die Selbstbedienung ist der erste Schritt in eine neue Generation Gastgewerbe.

Zum Begriff Zeit: Immer weniger verfügbare Freizeit.
Arbeitszeit nimmt zu, Rhythmus ist durchbrochen.
Fazit für die Gastronomie: Take- Away wird sehr an Bedeutung gewinnen ebenso die Genuss-Verpflegung auf hohem Niveau. Zeit für soziale Kontakte zu pflegen.

Zum Begriff Gesundheit: Investitionen, neuer Mehrwert für die Gesundheit.
Erkenntnis für die Gastronomie: Flexibel werden, Kommunizieren lernen Ausbildung muss sich Verändern, anpassen

Changemanagement als 8-Stufen Prozess
(siehe Skript 4 Seite 6 – 8)

Fazit der Dozentin:
Mut zur Veränderung.

Thema Nachmittag: Veränderung / Widerstand / Konflikte / Lösungen
Gruppenarbeit: Woran erkennen wir Widerstand?
Gerüchte, Tratsch, Mimik, Körperhaltung, mangelnde Info, Fehler in der Führung,
keine Klarheit.

Strategien / Lösungen:
Offene Türen für MA, klare Kommunikation, Anweisungen, in Lösungen denken,
Gespräche suchen, Probleme analysieren.
Das Thema Konflikteskalation und die Teamuhr sind von Frau Gander auf
eindrucksvolle Art und Weise geschildert worden.

Diese Schlussfolgerung ist die Erkenntnis der ganzen Klasse.

Erkenntnis: Führen ist Tun (Zitat Frau Gander)

Donnerstag, 3. Juli 2008

Tagesprotokoll vom 2. Juli 2008

Fach: Unternehmensführung
Dozent: Daniel Ingold
Protokoll: Béatrice D. Ulmann


Zur Einleitung haben wir die 5 Punkte des GMM wiederholt:

Informationsphase
Analysephase
Kreativphase
Konzeptphase
Realisierungsphase

Ein realistischer Zeitrahmen für ein GMM ist 5-6 Monate.
Das GMM brauchen wir zur Betriebsübernahme, oder wenn wir ein neues Konzept umsetzen wollen.
Nur diese Art, jeden Schritt des GMM durchzugehen, ist wirklich professionell. Man macht sich die richtigen Gedanken um nicht später oder gar zu spät auf Probleme zu stossen. Sobald man sich fragt: „Was bedeutet es für mich?“, findet man in der Kreativphase auch die richtigen Lösungen. Also wichtig: Info- + Analysephase diszipliniert durchführen. Es ist ein „no, no“ sofort zur Kreativphase zu gehen (wir neigen aber alle dazu), da diese der wirklich interessante Teil ist. In der Konzeptphase wird es dann ernst. In der Realisierungsphase ist es wichtig, dass wir hier das Geschäft „im Griff“ haben und ein angepasstes Controlling System durchführen.

Dienstleistungsstrategie: Modell I
Start immer mit der Vision. Die tragende Idee muss „knallen“ und muss dazu führen, dass wir den Job ernst nehmen und die tragende Idee korrekt umsetzen. Nur somit sind wir authentisch und werden ernst genommen.

Achtung: alles können wir vergessen wenn (Prof. Dr. T. Bieger): der „Moment of Truth“ nicht stimmt. Somit wird wieder mal klar, dass unsere Mitarbeiter unser wertvollstes „Gut“ sind. Also müssen wir unsere MA gut vorbereiten, ausbilden und das debriefing ist nicht zu unterschätzen.

Einige der G3 Teilnehmer berichten über ihre persönlichen Fortschritte zum „Moment of Truth“.
Nun lernen wir ein neues Führungsinstrument kennen:

Die Portfolio-Analyse:
Einteilung in 4 Segmente:
- Question Mark ?: in der Regel 6 – 18 Monate (in 6 Monaten geschafft = TOP, nach 18 Monaten noch kein Ergebnis, oh, oh ev. FLOP?)
- Star *: stürmische Phase 3 – 5 Jahre
- Cash Cow ☻: kann unendlich sein
- Dog †: kann zeitlich nicht definiert werden (leider sind sehr viele Gastro-Betriebe in diesem Zustand)

Wichtig, klar unternehmerisch denken und analysieren. Möglich ist, dass mein betrieb zwischen Cash Cow und Dog wechselt:
- Mittag/Abend
- Woche/Weekend
- Sommer-/Wintersaison

Klarheit schaffen: Dog vermeiden, Cash Cow laufen lassen und sich um die „Problemzonen“ kümmern.

Es kann nicht sein, dass wir mit Cash Cow-Phasen unseren Dog am Leben halten! Ab heute haben wir ein offizielles Verbot von Herr Ingold dies zu tun! Keine Verlustgeschäfte! 2tes Verbot: Preise senken im Dog!

Marketing Budget:
- Question Mark ?: 3 – 5%
- Star *: 1.5 – 3%
- Cash Cow ☻: 0.5 – 1.5%
- Dog †: 0%

Massnahmen zur Portfolio Analyse (S. 48 Skript). Die Analyse schlägt uns vor uns zu spezialisieren, keine Angebote „an alle“ zu machen. Spezialisierung hat ihre Bedeutung im Markt, weil es schon viele andere gibt.


Question Mark? 1L/1B 1 Leistung/1 Botschaft
- Markt + Konkurrenz
- Linie halten! (roter Faden)
- Glaubwürdig (Vision → tragende Idee)
- Echt / Authentisch
- So rasch wie möglich in den Star kommen, d.h. so schnell wie möglich viele Gäste
- Klare Botschaft → kurzer Lernprozess beim Gast
- Achtung QM ist wirklich teuer
- Hemmschwelle tief halten, Testpreis entwickeln, Attraktive Preise (was habe ich für Kunden? Was sind sie bereit zu bezahlen?)
- Einkauf: Angebot klein halten, Verhandlung mit Lieferanten (z.B. Konsignation)
- Kommunikation sehr wichtig, investieren, Risiko eingehen (Werbebudget im Businessplan enthalten, inkl. Startwerbung)

Star * „Hau den Lukas“
Erkennt man:
- bekannt/empfohlen/akzeptiert
- Mund zu Ohr Werbung, erst im Star möglich
- Neue unerwartete Gäste
- Stammgäste
- Umsatz und Frequenz steigen
- Reservationen
- Einsatzpläne werden eng

Massnahmen:
- Spezialisierung vertiefen
- Preispolitik ändern → nicht Konzept verwässern, sondern vertiefen, jedoch auf der Linie bleiben (z.B. teurer, weil wir „wertvolle“ Produkte verkaufen)
- Vertrauen der gewonnenen Gäste nutzen, sich betriebswirtschaftlich verbessern
- No, No: gleiche Teller zu einem höheren Preis

Star-Ausbau:
- Mehrwert teurer
- Das Gleiche anders
- Zusatzverkäufe
- Multiplikation

Cash Cow ist das Ende des Niveaus vom Star

Cash Cow ☻:
- Umsatz stagniert auf hohem Niveau
- Gesunde Routine
- Keine Neu-, dafür Ersatzinvestitionen
- Sinkende Werbekosten
- Einsparungen
- Ruhe
- Hohe Auslastung → gut planbar
- Preispolitik: mind. Starniveau


Dog †:
- sinkender Umsatz
- Stammgäste verlassen uns
- Wir sind nicht mehr Attraktiv, wir wurden nachlässig, sind nicht mehr Aktuell, Konzept stimmt nicht mehr
- Achtung: nie die Preise senken, es ist die Leistung die nicht mehr stimmt

Ausnahmen den Dog zu behalten:
- wenn es betriebswirtschaftlich nicht belastet
- wenn es nicht Imageschädlich ist

Wie merke ich, dass ich von der Cash Cow in den Dog sinke?:
- Umsätze immer stark beobachten
- Bei Rückgang ab 3%: z.B. Event, Promo, Food Festival
- Falls der Umsatz zurück kommt, sind wir noch in der Cash Cow

Als letzter Teil stellen alle G3 Teilnehmer ihren Betrieb unter die Lupe mit der Portfolio-Analyse: Massnahme Planung und präsentieren es der Klasse

Tipp: bei Miete/Pacht mit dem Vermieter/Besitzer ein Investitionsplan vereinbaren.


Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Es braucht wirklich genügend Disziplin die Portfolio-Analyse seriös durchzuführen. Die investierte Zeit wird helfen einen Betrieb beim Kauf/Übernahme oder auch Neuausrichtung professionell zu führen.

Freitag, 20. Juni 2008

Tagesprotokoll vom 18. Juni 2008

Thema: Unternehmungsbewertung/Basel II

Dozent: Konrad Gerster
Protokoll: Alfred Tschabold


Unternehmungsbewertung

Unternehmungsbewertungen finden eigentlich nur bei Betriebskauf /-verkauf, Sanierungen und bei Erbschaften statt, oder aber wenn Kapital gesucht wird.
Dabei gibt es zwei Verfahren; das Substanzverwertverfahren, das durch die Börsenhändler bewertet wird und das Ertragswertverfahren durch einen Branchenexperten.
Dabei werden auf die Branchenkennzahlen und die Erfolgsrechnung zurückgegriffen, wobei bei großen Firmen auch die Anlageintensität, das Investitionsverhältnis und das Finanzierungsver-hältnis zählen.
Die Bewertungsgrößen werden (wenn möglich) aus den Durchschnittswerten der letzten 4 Jahre, plus bei Weiterführung des Betriebes die Budgetzahlen der nächsten 3 Jahre verwendet.
Die Ertragswertberechnung im Gastgewerbe wird nach der Rohertragsmethode errechnet welche im Handout auf Seite 5 erklärt wird.
Vom Ertragswert zum Verkehrswert wird es sehr interessant, da dieser für Käufer und Verkäufer von großer Bedeutung ist.
Auch dazu gibt es Formeln im Handout.

Fazit:

Sehr interessanter Stoff, der jedoch auch von allen Parteien persönlich beeinflusst werden kann.(Architekt, Branchenexperte, Umwelt, etc.)


Basel II

Nicht einfach, aber auch nicht erstaunlich, was die Banken alles von uns wollen, wenn wir die Situation im Gastgewerbeehrlich beurteilen.
Nun, die Selbstbeurteilung füllte jedes/r selber aus und weiss nun auf was alles geachtet werden muss.
Irgendwie wurde es ja auch Zeit dass sich jeder intensiver Gedanken über die finanzielle Geschichte machen sollte.

Fazit:

Brauchen wir von den Banken in Zukunft Geld, sollten wir warm angezogen sein

Gruss aus den Bergen und bis in zwei Wochen Fredel

Mittwoch, 18. Juni 2008

Tagesprotokoll vom 17. Juni 2008

Thema: Investitionen / Liquiditätsplanung

Dozent: Konrad Gerster
Protokollführung : Jean-Claude Schmocker

INVESTITION

INVESTITION ist ein Anlagegut, welches zur zusätzlichen oder ersatzweisen Leistungserstellung und / oder Kostensenkung dient !! ( Leistungswirtschaftliche Definition )

Man unterscheidet zusätzlich noch zwischen vermögensorientierter und zahlungsorientierter
Definition

Einer Investition geht die Berechnung ihrer Wirtschaftlichkeit voraus

Investitionen müssen fortwährend bewirtschaftet werden

Wir kennen folgende Investitionsarten :
Neu- oder Erstinvestition
Erweiterungsinvestition
Ersatzinvestition
Rationalisierungsinvestition ( Bankettsystem, Buffet-Kellner Selbstbedienung, Induktionsherd )
Sozialinvestition ( Kinderkrippe, Einstellung behinderter Mitarbeiter/weniger Produktivität, Personalessraum „von den Schachteli-Wirten genannt Crew-Raum„ )

Finanzierung von Investitionen :

Innenfinanziert : Erweiterungsinvestition ( eigen & fremd )
Ersatzinvestition ( eigen )
Rationalisierungsinvestition ( eigen & fremd )
Sozialinvestition ( eigen & fremd )

Aussenfinanziert : Erst / Neuinvestition ( eigen & fremd )
Erweiterungsinvestition ( eigen & fremd )
Rationalisierungsinvestition ( eigen & fremd )

Grundsatz der Wirtschaftlichkeit von Investitionen :

Die für die Investitionen verwendeten Mittel müssen durch die Investitionsnutzung vollständig zurückfliessen !! Dies geschieht durch Abschreibungen aus den Erträgen dieses Anlagegutes und durch Kosteneinsparungen durch dieses Anlagegut.

Investitionsbewirtschaftung heisst, eine Anlagekartei zu führen !!

Grundlage der Anlagekartei sind die Tabellen der wesentlichen Einzelinvestitionen

Die Anlagetabellen in die Anlagekartei einfügen und mit den pauschalen Inventarpositionen ( Geschirr, Besteck, Gläser, Wäsche, Kleininventar etc. ) ergänzen. Investition bewirtschaften !!!


Massnahmen bei Unterdeckung :
Anlagekartei überarbeiten ( was brauche ich nicht mehr ? )
DESINVESTITION von gewissen Anlageteilen
Evt. Wäsche leasen
Abwälzung Rentabilität auf den Verkaufspreis der Leistung


LIQUIDITÄTSPLANUNG
Unter Liquidität wird die Verfügbarkeit flüssiger Geldmittel verstanden !!!!
Die Mittelflussrechnung zeigt die Kapitalherkunft und dessen Verwendung
Die Geldflussrechnung zeigt die Verfügbarkeit flüssig verfügbarer Umlaufvermögensteile und deren
Verwendung
Unter Rentabilität wird, wie viel Gewinn ein Unternehmen letzlich abwirft, verstanden !!
Die kurzfristige Liquiditätsplanung stellt die Verfügbarkeit flüssiger Mittel zum nächsten Zahlungs-
termin fälligen Forderung, fest. ( max 30 Tage im Voraus )
Die mittel- bis langfristige Liquiditätsplanung kann nicht mehr überblickt werden und muss mittels
Liquiditätsplan geplant werden. ( 180 – 360 Tage im Voraus )

LIQUIDITÄTSPOLITIK
Bezeichnet das angemessene Handeln nach Feststellung der Ergebnisse ( Geldüberschuss oder
-bedarf ) des Liquiditätsplanes !!

Massnahmen bei Liquiditäts-Engpass
Kurzfristig :
· Kreditlimiten auslasten
· Barzahlungsrabatte anbieten ( Bei Barbezahlung, Ermässigung des Verkaufspreises )
· Debitorenbewirtschaftung verstärken
· Ausgaben verzögern / verschieben
· Zahlungsfristen verlängern ( statt 30 Tage; 60 Tage )

Langfristig :
· Kostensenkungs-Massnahmen
· Ertragssteigerungs-Massnahmen
· Überprüfung gebundener Vermögenswerte ( DESINVEST zu Gunsten der Liquidität )
· Finanzierungsüberprüfung ( Goldene Finanzierungsregel )
· Leasen statt kaufen
· LIQ-Kapital beschaffen durch Eigen- oder Fremdkapital ( auf Geldkonto mehr Bestand )
· Rechtsform überprüfen

Massnahmen bei Überliquidität
Kurzfristig : Kontokorrent abbauen, Barzahlungsrabatte ausreizen, Kurzfristige Geldanlage
Langfristig : Rückzahlung langfristiger Schulden, Eigneranteil-Rückkauf, Investitionen


FAZIT :
Ein rentables Unternehmen kann durchaus illiquid werden, bzw. ein liquides Unternehmen muss
nicht zwingend rentieren !! Deshalb : Die Fristigkeit der Investition muss mit der Laufdauer der Finanzierung übereinstimmen !! ( Goldene Finanzierungsregel )

Man pflegt zu oft das Problem, anstatt es zu lösen…..!!! Just do it………..!!!

Montag, 9. Juni 2008

Tagesprotokoll vom 3. Juni 2008

Strategie Orange, Daniel C. Jung
Prüfungsinformationen, Thomas Fahrni
Trendtour, Zita Langenstein


„Strategie Orange“

Was hat sich verändert -> Zukunft

Motto: „Anders als andere“ oder „Wohin geht die Reise“

81 Zukunftsszenarien in den Bereichen:

Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Gast, Bedarfsgastronomie, Freizeitgastronomie, Ernährung &Gesundheit, Marke-> Chef, Design, Produktivität MA, Finanzierung.

Wie kann man sich dagegen behaupten?

Eine Nische suchen mit klarem Profil, neuen Angebotsentwürfen und einer starken Eigenmarke.


Welche Werkzeuge haben wir dazu?

Food Moduling -> Freie Wahl und Kombination nach Geschmack und Lust

Prositioning -> Profilierung und Positionierung-> Markt Lücken finden und schnellstmöglich erfolgreich besetzten.

Profiler -> Das Tool zum Prositioning-> 12 PP >Prositioning Parameter<



Gruppenarbeit zu Thema 12 PP

Projekt / Tragende Idee

„Rundum Spiessig“ – Quickfrisch aufgespiesst

PP1 Food Moduling
- 5 Sorten Quickspiessli – vorgefertigt small, medium, large
- Frische Linie -> Gast stellt Spiess selber zusammen
- Fleisch, Fisch, Geflügel, Gemüse, Stärkebeilage, Früchte, Saucenbar

PP2 Food Vorfertigungsgrad und ethnische Herkunft
- Frischer vorgefertigter Food aus der Schweiz und Europa

PP3 Ergänzungs – und Zusatzangebot
- Ergänzungsangebot -> Monatsangebot
- Zusatzangebot -> Spiesskochbuch

PP4 Raum und Rahmen
- Take Away mit Natursteinwand, Erdfarben, mit Sitzmöglichkeit

PP5 Inszenierung des Angebotes
- Grillautomat, Gast nimmt Spiess selber vom Förderband, Saucenbar

PP6 Öffnungszeiten
- So – Do / 11.00 -23.30
- Fr – Sa / 11.00 – 05.00

PP7 Events
- Spiesser Event

PP8 Vertriebswege
- Direkt
- Take Away, Catering, Lieferservice Firmen

PP9 Standort
- Zentral, Stadtkern, mit ÖV erreichbar

PP10 Preis – und Konditionspolitik
- Treuekarte Spiesserclub
- Quickcard am Mittag (elektronisch)

PP11 Gastgeber und Mitarbeiter
- Angelernte MA, einheitliches Tenü

PP12 Kommunikation
- Internet, Mailing, Strassentafel
- Anschrift Firmen
- Neonleuchte Lokal
- Tram & Buswerbung



Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Polarisierung & Unberechenbarkeit = Flexibilität -> Erfolg in der Zukunft

Donnerstag, 5. Juni 2008

Tagesprotokoll vom 4. Juni 2008

Fach / Thema: Finanzplanung
Dozent: Konrad Gerster
Protokollführung: Bruno Renggli

Finanzplanung….
… kreative Unternehmensideen greif- und planbar machen

o Immer mit realem Zusammenhang mit der Vision
o Keine Mond- und Wunschvorstellungen
o Für Ausblick in die nahe Zukunft von 3- 5 Jahren
o Alle bekannten und zukünftigen Entwicklungen mit einbeziehen wie Euro 08, 0.5 Promille usw.
o Gibt den finanziellen Mittelbedarf bekannt
o Ist Führungs- und Lenkungsinstrument
o Gibt realistische Anhaltspunkte zum handeln
o Muss nach festgelegtem Termin überprüft werden
o Offene Denkweise als Grundlage mit Einbezug aller Mitarbeiter Resourcen als Ideenquelle und
mit im Boot Verantwortlichen zum mittragen, mitgestalten und ausführen
o Ideen kann grundsätzlich jeder haben, nicht nur der Chef….
o Aufbau laut GMM
o Infophase mit SWOT-Analyse usw.

Vorbereitungsarbeiten:
Umsatzbudget gewichtet nach: - Tag, Woche, Monat, Total Jahr
- Wetter, Schnee, Terassenwetter,
- Anfrage an Meteo Schweiz
- Durchschnittszenario Budget erstellen
Investitionsbudget:

- was liegt an Unterhalt an
- was will ich Um- oder Neu bauen
- Anlagekartei führen als Grundvoraussetzung für den aktuellen Ueberblick


Stellenplan:
- mit Personalbudget

Finanzplan
Laut Blatt Finanzplan
- wo fliessen Mittel ? = Mittelzufluss
- wo werden Mittel verwendet? = Mittelverwendung

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Nach dem Erstellen des Finanzplanes bedarf es der Interpretation der Zahlen um auch nachher das richtige zu Tun.

Und zum Schluss was ist
…VBM?
…. Lohman Ruchti Effekt?
..... Goldene Finanierungsregel (……. nicht goldene Nase)
…. Eigenkapitalrendite für was?
…. Leasing Sprung in den Abgrund?
..... Kleinbetriebe und Buchhaltung Sinn- oder zwecklos?


Bis bald
Bruno





Donnerstag, 15. Mai 2008

Tagesprotokoll vom 14. Mai 2008

Fach: Recht

Dozent: Urs Fasel
Protokoll: Purtschert Patrick

Um Punkt 09.00 Uhr beginnen wir mit dem zweiten Block Recht mit Urs Fasel.
Als erstes repetieren wir kurz den gestrigen Tag. Mit den Themen Erbrecht und Gütertrennung.

Danach folgen ein paar Erbbeispiele:
Der Pflichtteil der direkten Nachkommen ist ¾ des Erbes. Bei den Eltern und des Ehegatten beträgt der Pflichtteil ½ des Erbes.
Kurz wird noch das Eintrittsprinzip erklärt: Die Nachkommen treten an die Stelle der verstorbenen Eltern.
Parentel:
Parentel = Erblasser und Nachkommen
Parentel = Eltern und Geschwister
Parentel = Grosseltern und Nachkommen


Repetition Eherecht:
Die Verlobung ist ein privates Eheversprechen
Ehe ist erst ab 18 Jahre möglich
Mit der Ziviltrauung ist die Ehe geschlossen
Gleichgeschlechtliche Ehen können auch geschlossen werden
Bei einer Scheidung stehen die gemeinsamen Kinder im Vordergrund. Sie sind im Falle einer Trennung am meisten geschützt
Das Konkubinat ist eine Bett, Tisch und Lebensgemeinschaft zweier Menschen unterschiedlichen Geschlechts J
Das Konkubinat ist eine Einfache Gesellschaft
Den Familienname kann man bei der Eheschliessung frei wählen

Den Rest des Nachmittags haben wir mit einer Gruppenarbeit verbracht, in der wir Fallbeispiele für die Prüfung üben konnten. Die Lösungen haben wir danach im Plenum diskutiert und besprochen.
Die Lösungsblätter bekommen wir von Urs Fasel noch schriftlich per Mail nachgereicht. Ebenso erhalten wir noch das Schema zum Überblick der rechtlichen Verhältnisse der Handelsgesellschaften.

Zum Schluss noch ein paar Merksätze vom heutigen Tag:
Die Einzelfirma wird mit dem Tod aufgelöst
Beim Tod eines Aktionärs in einer AG, werden seine Aktien nach dem Erbrecht aufgeteilt
Bei einer Finanzierung immer regeln, ob es ein Darlehen oder eine Schenkung ist.
Den Konkubinatspartner immer mit einer Lebensrisikoversicherung absichern
Der Wirt garantiert für die Sicherheit seiner Gäste

Es ist mir bewusst, dass das Tagesprotokoll vom heutigen Tag sehr „straff“ geschrieben ist. Da gestern unser geschätzter Phippu Peret sehr ausführlich geschrieben hat, könnt ihr die restlichen Informationen von seinem Protokoll ablesen. J

Um 16.28 Uhr beenden wir den Seminarblock Recht. Es war für mich persönlich ein anstrengender Tag mit einer eher trockenen Materie. Die Ausführungen von Urs Fasel waren aber interessant und „keck“ gestaltet, so dass wir doch Einiges gelernt haben sollten!

Mittwoch, 14. Mai 2008

Tagesprotokoll vom 7. Mai 2008

Fach / Thema: UF / Bau, Planung, Design
Dozent: Herr Markus Kirchhofer

Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen:

Exkursion nach Willisau in die Firma Bel Etage, ein Innenarchitekturbüro mit Fokus auf Hotellerie und Gastronomie.
Nach kurzem Vorstellen der Firma Bel Etage machten wir den Einstieg mit unserer Fallstudie ''Goldener Schlüssel''.

Zielgruppen bestimmen für ''Goldener Schlüssel'':
Sportler
40 jährig
m / w
Lohn 6000.-
wohnt in Umgebung / Stadt
Geschäftsleute
Audifahrer
Wo steht das Hotel ''Goldener Schlüssel'' in 5 Jahren:
bestes Hotel in Umgebung Biel
in Ernährung führend sein
Zimmerauslastung 95%
gute Seminarräume
sehr gute Rentabilität

Visionen für ''Goldener Schlüssel'':
Nano-Technologie führen

Betrachtung der Konkurrenz :
gute Chancen für ''Goldener Schlüssel''

Bench-Marketing:
vergleichbaren Betrieb als Vorbild
Umgestaltung ''Goldener Schlüssel'' im Bezug auf Zielgruppen:

Bad:
Erlebnisdusche
1 Lavabo mit Abstellfläche
Bad mit Farbe
schwellenlos
angenehme Beleuchtung
abgerundete Formen

Flur:
Bodenleuchten mit Zimmernummer
Kunst
dunkle Wände / Decke
Zusammenhang ins Zimmer

Zimmer:
grössere Zimmer
Farbe, Stimmung
indirektes Licht
grosses Bett, evtl. zum auseinanderziehen
grosse Minibar
Emotionen auslösen mit:
Licht (natürlich / künstlich)
Schatten
Stoffe
Farben
Formen
Details
Gerüche
Oberflächen
Akustik
Blicke / Durchblicke
...um bleibende Eindrücke zu hinterlassen.

Besichtigung Team by Wellis

Gruppenarbeit

Aufgabe: Gestaltung der Innenarchitektur verschiedener Konzepte
Gruppe 1: Gutbürgerlicher Gasthof für Familien / Kinder
verstellbare Lavabos
Fumoir bedient
Wickeltisch separater Raum
Kinderpissoir
WC im Keller mit Rutschbahn
Spielzimmer mit Malspiegel
Kindergrössen gerechte Möbel
Kinderbuffet
Kinderdeko
Buggy-Parkplatz
keine Ecken und Kanten, Teppich, Linoleum, robustes Material
Spielplatz / Trampolin
Nano-Textilien
Farben-/Lichtkonzept
Ruheraum
Kindergeld
Säcke mit Kügeli und Sitzsack
Kinderhostess

Gruppe 2: Gourmet Restaurant, gehobenes Segment
Name: ''Golden Arch''
Standort: Hönggerberg nähe ETH
Gästestruktur: Professoren, Business, Neureiche, Voyeurgäste, Einmalgast, Special Events
different: ''Wir machen Einfaches aussergewöhnlich gut, unvergesslich nachhaltig!''
nur edelste Materialien: Marmor, Granit, Alcantara
gezieltes Understatement: nur der Kenner weiss was es Wert ist
dekadenter Lifestyle: Gschwällti Royal mit Kaviar
Food Apeal: extravagante Geschirrformen
gezielt reduzierte Plätze / Exklusivität: viel Raum, dafür wenig Sitzplätze
Lichtkonzept ''Smooth operator'': Schatten, Kerzen, indirektes Licht
klare Formen ohne Brüche: modern, glatt, sanft
edle Pflanzen / Gestecke
Farbkonzept: Alignement durch den ganzen Betrieb

Gruppe 3: Trendlokal
Name: Bar Pub ''Piraten''
Standort: See / Stadt
Vision: Freibeuter / Freiheit / Feeling
Zielgruppe: 18-35 jährige, gemischt, mittlere Kaufkraft, trendige, erlebnissuchende, aussergewöhnliche
5 Jahre später: Das Trendlokal, Innovation, jung, Wachstum, rentabel
Einrichtung: Industriehalle, Sandboden, Hängematten, Palmen, Schiff als Bar, Kanonen als Stehtische, Strohschirme, grosse Tische aus Eichenholz, Holzfässer, Piratendeko (Karibik), Festungsruine als Multifunktionsbühne
Licht: indirekt, farbig, wechselnd, Kerzen, Laternen (Petrol)
Materialien: Sand, Wasser, Bambus, Palmen, Steine, Metall, Holz, Leder, Segeltuch, Taue, Leinen, Gold, Silber, Tabak, Knochen, Skelette, Fische, Waffen, Buntglas

Gruppe 4: Personalrestaurant im Grossbetrieb
Standort: in Pharmaunternehmen, Free flow, nicht öffentlich
Zielgruppe: vom Chef-Arbeiter aus Büro, Produktion und Labor
Einrichtung: Hochtisch, Lounge, Powernap-Zimmer, Kneipp-Anlage, Wand mit fliessendem Wasser, versetzt hängende quadratische Beleuchtung, Bambus, weisse Wände mit verschiedenen farbigen Stoffbahnen, Linoleum-Tischplatte, Steinboden
Emotionen: Wohlfühloase, Entspannung, Kraft tanken, Kopf durchlüften

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Um langfristigen Erfolg zu haben müssen wir uns von den anderen abheben und unverwechselbar werden. Authentizität in der Inneneinrichtung kann dazu beitragen. Es muss ja nicht gleich das teuerste sein, man kann auch mit Kleinigkeiten viel bewirken!

Tagesprotokoll vom 13. Mai 2008

Thema: Recht

Referent: Herr Dr. Urs Fasel
Autor: Philippe Perret


Nach der Begrüssung und Vorstellung des Referenten………oh sorry es gab ja keine Vorstellung des Referenten……….erklärte uns Herr Fasel was der Prüfungsstoff sei.

Staatskunde (Verfassung, Gesetzt, Verordnungen )
Recht ( Allgemeine Rechtslehre verstehen )
Vertragslehre
Kaufrecht, Mietrecht, Arbeitsrecht, Ehe + Erbrecht und Gesellschaftsrecht

Unser Tag begann mit dem


Eherecht
In der Ehe wenn’s richtig gekracht hat, hat man zwei Varianten:

1. Die Vorläufige 2. Die definitive
Trennung ( Eheschutz ) Scheidung

Trennungsvereinbarung: Bei Nichteinigung der Scheidung
1. Haushalt 2 Jahre Wartefrist ( ausnahmen bei völliger
2. Kinder Unzumutbarkeit )
( Besuchsrecht, Unterhalt, Obhut ) Nach 2 Jahren Scheidungsklage
3. Vorläufiger Unterhalt
4. Kosten, Vorgehen Bei Volleinigung ( art. 112 ZgB )

1, Ehe sei zu Scheiden
2. Kinder
2a Elterlichesorge—wer ?
Gemeinsame Sorge?
2b Besuchs und Ferienrecht
2c Unterhalt ( 17 % / 26% / 35 % )
3 Vermögensaufteilung
- Liegenschaft
- Bankkonto
- Säule 3a/b
- alle Aktiven und Passiven
4. BVG Aufteilung ZgB 122 -124
5. Nachehelicher Unterhalt
6. Anpassung – Indexierung
7. Gerichts und Anwaltskosten


Güterrecht
Grundsatz : Aufteilung von Vermögen
Auflösung bei Scheidung / Tod

Es gibt 3 Güterstande

1. Ordentlicher ( wenn nichts geregelt ist, Errungenschaft-
beteiligung, seit 1.1.1988 )

2. Gütertrennung ( alle Güter separat aufgelistet, die Güter-
trennung wird durch den Ehevertrag oder
durch den Richter geregelt)

3. Gütergemeinschaft ( alles in einen Topf, danach wird geteilt )


Die Errungenschaftsbeteiligung ( Ordentlicher Güterstand )

Man unterscheidet zwischen Eigengut und Errungenschaft

Eigengut = Vermögenstand vor der Heirat + Erbschaften und Schenkungen die nach der Eheschliessung dazukommen

Errungenschaft = Entgeltlicher Erwerb nach der Heirat

Aufteilung der Güter = Die Errungenschaft wird geteilt je zur hälfte, das Eigengut bleibt beim Eigentümer.

Beim Todesfall kann durch den Ehevertrag geregelt werden , dass die Errungenschaft zu 100 % dem überlebenden Ehepartner gutgeschrieben wird, jedoch nicht das Eigengut. Das fliesst in die Erbschaft.

Grundsatz: Zuerst Güterecht danach Erbrecht

Erbrecht

Beim Erbrecht ist in erster Linie die Parantelordnung der Ausgangspunkt

Es gibt 3 Parantel als Erbfolge, sollte keine der 3 Parantel zum zug kommen so erbt der Staat ( sofern kein Testament gemacht wurde )

Es gibt 3 arten von Testamente :
Das Nottestament – öffentliche Testament – Handgeschr. Testament

Das öffentliche Testament muss vom Notar beurkundet werden, hingegen das Handgeschrieben nicht wobei es von A-Z von Hand geschrieben und mit Ort , Datum und Unterschritt des Erblasser versehen sein muss.
Das Testament kann man jederzeit durch ein neues Widerrufen.


Gesellschaftsrecht
Neuerungen seit 1.1.2008

Akteinrecht: Es muss nur noch min. 1 VR Mitglied mit Schweizer Wohnsitz haben

Revisionstelle

Die Revisonstelle ist 3 Stufig aufgebaut:

A) Ordentliche Revision - Bilanz über 10 Mio.
- Umsatzerlös über 20 Mio.
- 50 Vollzeitangestellte

B) Eingeschränkte Revision

C) Verzicht auf Revision - Beschluss auf Verzicht der Revisionsstelle
- nicht mehr als 10 Angestellte
- mit Zustimmung der Aktionäre/GmbH

Gültig sowohl für AG und GmbH

GmbH Revision
Gründung - Neu mit min. 20'000 Fr. Einlage erbringen gegen oben offen
- Einmann GmbH zulässig
- Werte einbringen ( Sachwerte )
1. Sacheinlageverträge
2. Statuten – offen legen
3. Gründerbericht der Gesellschaft
4. Prüfungsbestätigung der Revisonsstelle

Gesellschafter ( Neu )

- Kann mehrere Stammanteile haben
- Veräusserung von Stammant. Nicht mehr öffentl. Beurkunden
- Keine subsidäre Haftung mehr
- Möglichkeit des Austrittes/Ausschlusses ( wichtiger Grund )

Weiterhin:
- Vorkaufsrecht
- Konkurrenzverbot

So es war ein harter Tag mit viel, viel, viel Infos, nun wünsche ich Pädi viel Vergnügen beim Protokoll vom 14.5.2008.

Gute Nacht……………
..

Dienstag, 13. Mai 2008

Tagesprotokoll vom 6. Mai 2008

Food & Beverage
Referenten: Albi von Felten und Roland Furrer
Protokoll: Cécile Lauener

An diesem Tag durften wir unsere Hausaufgaben präsentieren.
Jeder Seminarteilnehmer hatte den Auftrag einen Analyseraster seines Betriebes auszufüllen und dass ganze kritisch zubetrachten.

Für die Präsentation wurden wir in zwei Gruppen eingeteil (leider hatten die einen mehr Glück alls die anderen.)

Nach jeder Vorstellung gab es eine kurze Diskussionsrunde.Die von Seite der Seminarteilnehmer sehr konstruktiv waren.

Der Anfang machte in unserer Gruppe Lea Inderkum mit dem Gasthof Alpenblick Ferenberg der Betrieb gehört Ihren Eltern und ist zurzeit verpachtet.
Das Ziel von Lea Inderkum ist es den Betrieb in drei bis vier Jahren zu übernehmen.
Sie hatte leider nur Angaben die ein paar Jahre zurück liegen da Ihre Eltern im 2001 den Betrieb verpachteten.
Die Kritik war zum Teil schon sehr heftig von Seiten des Dozenten.
Lea Inderkum fühlte sich schon fast persönlich angegriffen respektive die Arbeit Ihrer Eltern.

Danach folgte Alfred Tschabold Restaurant Eigernordwand Kleine Scheidegg seine Ausführungen waren gut vorbereitet und sehr ausführlich fast perfekt.
Auch bei der guten Ausführung von Alfred Tschabold fand der Dozent ein Haar in der Suppe.

Darauf folgte Beatrice Ulmann MacDonalds Drive In Zuchwil
Beim zuhören merkte man das nicht alles Gold ist das glänzt.
Bei Beatrice Ulmann wusste Er nicht sorecht was Er davon halten sollte.

Bei Rosmarie Zahnd stellte uns den Betrieb eines Kollegen vor des Cubanito Neuenegg dieser Betrieb gehört zur GUS
Bei Rosmarie Zahnd hatten alle Teilnehmer viel zubemängeln,der Betrieb weißt sehr viele nicht durchdachte Konzeptideen auf.Es gibt sehr viele offenen Fragen ,wenns und abers.


Dazwischen war Mittagspause angesagt.

Nach dem Mittagessen begann Philippe Perret sein Betrieb steht in Meinisberg bei Biel der Baslerstabein sehr traditionsreicher Betrieb

Philippe Perret hat in dem kleinen Dorf schon einiges bewegt (Dorffes Vereinsaperos etc)
Sein Ziel ist es den Baslerstab in ein paar Jahren zu kaufen.Zu seinem Wirkungskreis gehört unteranderem noch die Eishalle Biel und das Strandbad Nidau.
Der Dozent stellte in Frage, ob bei drei Betrieben immer alles sauper getrennt wird (Finanzen Einkäufe und Personal).

Kobler Christian seine Aufgabe ist es das Bistro im Möbelmarkt FMT in Heimberg zu führen.
Es ist ein kleines Bistro in dem nicht so viel läuft es, wird nicht speziell beworben, weil es nach Ansicht des Geschäftführers nur ein Anhängsel ist.

Meine Wenigkeit machte die Schluss Presentation Bereichsleiterin Restaurant Ziegelei-Zentrum ein Langzeitpflegeheim mit integriertem Selbsbedienungs-Restaurant.
Auch unser F&B-Angebot weist natürlich Schwachstellen auf, das Angebot für Bankette muss angepasst und aufgemotzt werden.
Ich bin es mich gewohnt solche Sprüche wie staatlich subventionierter Betrieb und ähnliches zuhören.

Obwohl der Tag nicht ganz zufriedenstellend war haben wir gemerkt, wie wichtig eine seriöse Vorbereitung eine konkrete Vision und ein Ziel sind.Ohne Vision und Ziel weiss man nie ganz genau was man eigentlich will.Dem Betrieb fehlt die Seele das spezielle das der Gast zubleiben bewegt.

Die Meinung der Gruppe war einstimmig von einem Dozenten der Studenten betreut erwarten wir eine objektive und voralledem konstruktive Kritik. Weder wertend noch abwertend.

Donnerstag, 24. April 2008

Tagesprotokoll vom 23. April 2008

Datum: 23.4.08
Fach / Thema: Finanzmanagement / Finanzierung
Dozent: K. Gerster


Es war heute wieder ein sehr Intensiver Tag im Finanzmanagement.

Unsere Ziele am heutigen Tag waren:
- Den Zusammenhang von Finanzierung und Rentabilität erkennen.
- Finanzierungsrentabilität berechnen können.
- Die wesentlichsten Merkmale der einzelnen Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen.
- Geeignete Finanzierungsform für den eigenen Betrieb erkennen.

Die Entscheidung für den richtigen Finanzierungsmix ist wesentlich abhängig von folgenden Stichworten.
- Risikobewertung
- Rating (nach Basel II)von der Bank ausgeführte Bonitätsprüfung
- VBM Value Based Management
Das VBM ist die Grundlage nach dem unsere Betriebe bewertet werden können.
Es muss unser komplettes lückenloses Konzept enthalten wonach ein möglicher Geldgeber abschätzen kann wie hoch sein Risiko sein wird wenn er uns Geld gibt.

Es gibt 2 Finanzierungsformen:
Aussenfinanzierung bestehend aus Fremdkapital:
- Lieferantendarlehen
- Privatdarlehen
- Bankkredit
- Hypothezierung
aus Eigenkapital:
- Je nach Rechtsform Beteiligungsfinanzierung z.b. AG, GMBH

Innenfinanzierung bestehend aus Fremdkapital
- Ausgabenverschiebung
- Eigner Anteile
- Refinanzierung Rücklagen z.b. PK Gelder
aus Eigenkapital:
- Reserven
- Verflüssigung
- Lohmann-Ruchti-Effekt (Kapazitäterweiterungseffekt, reinvestieren um die Produktionskapazität erhöhen zu können. z.b. Kettenbetriebe, Caterings)
Sonderfinanzierungsform:

Leasing
Operatives Leasing – Händler zum Nutzer
oder
Finanzleasing z.b. Autoleasing - 3eck Leasing zwischen Händler-Bank und Bank- Nutzer

Alle diese Finanzierungsformen haben natürlich Vor- und Nachteile, diese hier einzeln zu erwähnen würde aber den Rahmen sprengen.
In euren Unterlagen findet Ihr sie auf jeden Fall.


Die goldene Finanzierungsregel:
Die Fristigkeit der Investition muss mit der Laufdauer der Finanzierung übereinstimmen.

und

Risikoinvestitionen EK-finanziert
Fälligkeitsbedingungen beachten
Rentabilitätsbedingungen beachten
Fristenkongurenz

Am heutigen Nachmittag hatten wir die Möglichkeit an einem Übungsbeispiel,
Finanzierungsentscheidungen zu treffen.
Wir mussten feststellen dass es in der Finanzierung nicht einfach Schwarz oder Weiss gibt, sondern dass es viele Möglichkeiten der Finanzierungarten existieren,
und das man, mit ein bisschen Übung anhand der relevanten Bilanz und Erfolgsrechnungskennzahlen erkennen kann welche die richtige ist.

Fazit:
Eine Finanzierung muss immer „zweckmässig“ sein, das heisst in einem gesunden Verhältnis zwischen Sicherheit und Rentabilität.

Mittwoch, 23. April 2008

Tagesprotokoll vom 22. April 2008

Datum: 22. April 2008
Fach / Thema: Finanzmanagement / Balanced Scorecard
Dozent: Konrad Gerster
Protokollführung: Lea Inderkum

Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen:

1. Vom Finanzcontrolling zur BSC

Reines Finanzcontrolling widerspiegelt den Betrieb nicht ganzheitlich
Die Menschen-abhängige Qualität ist der wesentlichste Teil des Erfolgs
Für anhaltenden Erfolg ist Kontinuität wichtiger als die absolute Qualität
Ziel unserer Anstrengung ist und bleibt der Gast – auch im Controlling.

Deshalb
Bedarf es nicht nur der Messung absoluter Werte, sondern auch der inneren Werte, der so genannten „Soft Factors“.


2. Inhaltspunkte der BSC

Vision
Leitsätze/Strategie
Perspektiven / Teilpolitiken
-> Finanzen, Gäste, Prozesse, MA, Entwicklung
Kritische Erfolgsfaktoren KEF
Massnahmen/Aktionsplan


3. Erarbeitung einer BSC (siehe s. 4, Die 7 Schritte)

A) Vision
„Willst du gerade Furchen ziehen, hänge deinen Pflug an einen Stern“ Arabische Weisheit

B) Strategie/Leitsätze
Übersetzung der strategisch formulierten Vision in operationell verständliche Zielsetzungen.

C) Kritische Erfolgsgrössen KEF
Wovon ist unser Erfolg in den einzelnen Perspektiven/Teilprojekten abhängig?
Formulieren aus Sicht des Gastes und der zentralen Anforderung an das langfristige Überleben
Die KEF sollen die heiklen Stellen auf der Navigationskarte in seichten Gewässern sein.

KEF Finanzen
Branchenüberdurchschnittlicher Cash Flow
Stetes Umsatzwachstum
Lieferantentreue wegen Sponsoring
In 4 Mte erarbeiten wir was andere in 12 Mte
Hohe Rückkehrquote der Gäste
Hohe Eigenfinanzierung
Hoher Stammgastanteil

KEF Prozesse
Konstante Qualität -> Service, Küche, Sauberkeit
Hohe Produktionsgeschwindigkeit
Reklamationsbehandlung
Verlässliche Tisch- und Zimmerreservation
Einzigartige Werbekampagnen

KEF Gäste
„Ausschluss“-Preise
Medienpartnerschaften
Schnelligkeit
Attraktives Preis-/Leistungsverhältnis
Aussergewöhnliches Ambiente
Kundenzufriedenheit
Persönliche Betreuung
Äussere Anmutung (Haus)
Gute ehrliche Produkte
Betriebsethik
Zusatzangebote

KEF Entwicklung
Stetes Wachstum
Trends erkennen und umsetzen
Saisonale Karte / Angebotsentwicklung
Stete USP-Entwicklung
Kontinuierliche Organisationsentwicklung
Kaizen

KEF Mitarbeiter
Systematische Mitarbeiter-Einarbeitung
Polyvalent einsetzbare Mitarbeiter
Tiefe Mitarbeiter-Fluktuation
Lernwilligkeit und –hungrigkeit
Hohe Betriebsidentität
Loyalität

D) Kennzahlen
müssen:
eindeutig und objektiv messbar sein
die kritischen Erfolgsgrössen wiederspiegeln
hoch aber erreichbar angesetzt

E) Aktivitäten
Sinnvolle Massnahmen in Korrelation zu den KEF und den Kennzahlen am besten terminiert

F) Überprüfung
Korrespondieren die Aussagen von der Vision bis zu den Aktivitäten?


4. Mögliche Gefahren und Probleme

A) In der Erarbeitung
Das Unternehmen verfügt über keine strategischen Aussagen
Ressourcenmangel
BSC als Problemlöser
BSC kann nicht „befohlen“ werden
Messbarkeit fehlt
BSC lässt keinen Gestaltungsfreiraum
Inhärente Formulierung

B) In der Umsetzung
BSC wird verordnet und nicht gelebt
Mitarbeiter sträuben sich
Nach dem Startschuss geht der Treibstoff aus
Es ist bequemer Probleme zu pflegen, als an Lösungen zu arbeiten
Fehlendes Winner-Denken

5. Weitere Tipps

Übersichtlich
Kernaussagen auf einem A4-Blatt; macht wahrscheinlich Detailpläne erforderlich
Ausgewogenheit zwischen kurz- und langfristigen Zielen
Die BSC ist Begleiter sämtlicher strategischer und operativer Handlungen
Die BSC muss im Einklang mit allen anderen Plänen/Konzepten/Grundlagenpapiere stehen
Die BSC auch in der Aussenkommunikation verwenden

Gruppenarbeiten zur BSC
Hotel Schweizerhof, Lenzerheide
Hotel an der Aare, Solothurn
Privatklinik Bethanien

Projektauftrag Finanzmanagement wurde erteilt: Erstellen einer Balanced Scorecard. Die Präsentationen finden ab 4. Juni 2008 statt. (siehe separater Auftrag)


Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Die BSC ist ein Kontrollinstrument der Unternehmensstrategie, um die Aktivitäten eines Unternehmens umfassend zu bewerten.

Donnerstag, 27. März 2008

Tagesprotokoll vom 26. März 2008

Datum:26.3.2008
Fach / Thema: Oekonomie+Recht/ Steuern
Dozent: Sandra Presotto

Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: Unterschied Steuern und öffentliche Abgaben

Es gibt verschiedene arten von Steuern. Wir unterscheiden zwischen Einkommenssteuern, Vermögenssteuern, Verbrauchssteuern Kapitalsteuern, Gewinnsteuern. Es gibt die Direkte und die indirekte Steuern. Die Direkten Steuern werden von Bund, Kanton und Gemeinden verlangt. Die indirekte Steuern wie zum Beispiel Zölle, Verrechnungssteuer oder Mehrwertsteuer werden vom Bund verlangt und sind auch schon in den Preisen beinhaltet!

Fünf gesetzliche Voraussetzungen:

1.Die Steuerhoheit ist der oder die Gemeinden, Kantone und Bund
2.Das Steuersubjekt sind wir alle die Steuern zahlen dürfen
3.Das Steuerobjekt, welches die Steuerleistung begründet (z.B. die Autosteuer)
4.Die Steuerberechnungsgrundlage, aufgrund welcher die Steuer berechnet wird ( Beispiel Auto: das Gesamtgewicht.)
5.Das Steuermass, welches den Steuerbetrag im Verhältnis zur Steuerberechnungsgrundlage bestimmt.

Die steuerliche Bemessung:

Steuerberechnungsgrundlagen: Bei jeder Steuer muss der Steuerbetrag berechnet werden, die werden auf bestimmte Werte abgestellt und so ermittelt.
Sachliche Bemessung: Bei den indirekten Steuern bestimmt der Gesetzgeber über die Art und Werte die für die Steuerberechtigung herangezogen werden müssen. ( Beispiel, Erbschaftssteuer)
Zeitliche Bemessung: Das Vermögen wir z.B. an einem bestimmten Tag bemessen, das wäre der Stichtag.
Steuermass: Das Steuermass ist gesetzlich geregelt, bei der Einkommenssteuer ist das Steuermass abhängig von der Höhe des Einkommens.
Steuersatz: Der Steuersatz ist der gesetzlich festgelegte Ansatz einer Steuer. ( Beispiel, Mehrwertsteuer)
Steuerfuss: Der Steuerfuss bestimmt, mit welchem Faktor die einfache Staatssteuer für die Berechnung des effektiven Steuerbetrages zu multiplizieren ist.


Privat- / Geschäftsvermögen:

Man muss abgrenzen zwischen Privat- und Geschäftsvermögen, vor allem Steuerlich. Wir müssen zuordnen was z.B. bei einem Haus Geschäftlich und was Privat genützt wird. Wenn bei einem Haus 65% der Räume geschäftlich genutzt wird ist das Haus Geschäftsvermögen. Wir reden da von Präponderanzmethode.


Mehrwertsteuer:

Die Mwst. Sätze in der Gastronomie: Restauration 7,6%
Hotelerie 3,6%
Take away 2,4%

Abrechnung Mwst: Umsatzsteuer7,6%- Vorsteuer 2,4% ( Einkäufe Warenlager) = effektive Abrechnung

Saldosteuerung/ Pauschalbesteuerung: Der Unterschied zwischen Saldo- und Pauschalbesteuerung ist das man bei der Pauschalbesteuerung den fixen Ansatz von 5,2% hat. Bei der Saldobesteuerung rechnen wir wieder Umsatz- Vorsteuer, aus dieser Rechnung erhalten wir den effektiven Betrag den wir besteuern müssen.



Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Das Thema Steuern ist aus meiner sicht ein total kompliziertes und heikles Thema. Ich glaube das ich für alle spreche wen ich sage das dieser Tag heute viel zu trocken war! Bei meiner nächsten Steuererklärung denke ich daran das ich mein Hund auch versteuern muss…

Ich wünsche allen eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal am 22.4.08
Mit freundlichen Grüßen Päscu Fiechter

Mittwoch, 26. März 2008

Tagesprotokoll vom 25. März 2008

Fach / Thema: F&B Angebotsanalyse
Dozenten: A. von Felten & R. Furrer
Protokollführung: Alain Bernoulli


Die beiden Dozenten Albi von Felten und Roland Furrer stellten sich kurz vor.

Das Seminar Programm zur Angebotsanalyse wird uns vorgestellt.

Der Unterricht im Fachbereich F&B findet im Rahmen einer Projektarbeit statt. Das Analysieren vom Betrieb ist eine wichtige Führungsqualität. Wir betrachten den F&B Bereich im eigenen betrieblichen Zusammenhang kritisch und sehen den Betrieb dadurch von einem neuen Blickwinkel. Durch diese Analyse leiten wir geeignete Massnahmen ab. Diese setzen wir zusammen mit unsere Beratung und Begleitung im Betrieb um und präsentieren in der mündlichen Schlussprüfung den Prozess der Zielerreichung und das erzielte Resultat schriftlich und mündlich.

Gruppen Arbeit:

Uns wird von den beiden Dozenten und deren Betrieb die F&B Angebote ( Speisekarte, Tagesmenu, Weinkarte, Bankett Doku abgegeben. Unsere Aufgabe bestand darin, dass wir nur anhand vom F&B Angebot den Betrieb Analysieren sollten.

Betriebe:
Aaregarten in Solothurn
www.altesspital.ch
Landhotel Hirschen in Erlinsbach
www.hirschen-erlinsbach.ch

Wir alle waren überrascht wie gut das wir anhand der F&B Angebote die Betriebe einschätzten in Sachen wie; Sitzplätze, Anzahl Angestellte, Jahres Umsatz, Räumlichkeiten, Betriebsstärke, Betriebs Typ und sogar bis zum Tabel Top! Olé Olé G3 Bern!!!

Der Gast wählt heute sein Restaurant Typ folgendermassen aus:

Italienisch
Thai
Chinesisch
CH
Gourmet
Mexikanisch

Ziel aus unserer Sich: Wir müssen unter den Besten drei Restaurant Typen sein!!!

Thema „ Preis“

Eine gute Kalkulation ist die Voraussetzung!
Faire Preise dürfen auch einmal etwas höher sein!
(Je nach Konzept ein MUSS)
Nachkalkulation regelmässig durchführen
70 % Küchenrendite ist heutzutage ein MUSS
Preis Höhe von - bis definieren innerhalb der Speisekarte
z.B. Vorspeisen Preise in der Höhe von 8.- bis 22.-

Tipp: Genaue Jahresplanung der Speise- & Getränkekarten
mit zeitlicher Einhaltung!

Von uns definierte Kriterien Punkte zum Analyseraster F&B Angebot:

VISION / LEITBILD
Weinangebot
Eigene Vorlieben
Authentisch
Lage vom Betrieb
Aussenansicht vom Betrieb / Eingang
Preisgestaltung
Preispolitik ( Regional )
Kundensegment
Mitarbeiter
Qualität vom Produkt, USP, Dienstleistung und Freundlichkeit
Mitarbeiter:
- Identifikation
- Gepflegt
- Körpergefühle
- Sympathie
Ambiente:
- Komfort
- Design siehe z.B.
www.ruesterei.ch
- Licht / Kerzen
- Musik
- Geruch
- Table Top
- Farben
- Sauberkeit
- Food Design
Speisekarte:
- Design
- Übersicht
- Bilder
- Schrift
- Firmen Logo
- Saubere Oberfläche
- Format
- Papier
- Namen der Regionalen Lieferanten
Produkte Angebot:
- Vielfalt
- Infrastruktur der Küche
- Besser kleines Angebot
- Gross & Kleine Portionen
- Beschreibung

Ethik
- Kein Wildfang von Fisch & Krustentiere….
- Ökologie
- Verwerfliche Produkte
- Wie verhandle ich mit meinen Lieferanten
- Produkte Beschaffung
- Einkaufspolitik


Es war im Ganzen ein sehr interessanter Tag der mit den packenden erlebten Geschichten von Herrn Albi von Felten sehr lehrreich und spannend verpackt wurde. Wir im Gastgewerbe haben unbeschränke Möglichkeiten! Wir müssen die Möglichkeiten mit unserer VISION leben!!!

Donnerstag, 20. März 2008

Tagesprotokoll vom 19. März 2008

Datum:20.03.2008
Fach / Thema: Unternehmenspolitik
Dozent: Daniel Ingold
Protokollführer: Zahnd Rosmarie


Von der Analyse zum Start.

Ein kurzes Feedback des Vortages Vision/Information
Kleines Aha-Erlebnis in der Klasse

Fazit des Dozenten: Träume ernst nehmen! Beim Beschaffen von Informationen diszipliniert vorgehen. Je mehr Infos, umso sicherer bewältigt man die nächsten Schritte. Gesammelte Infos werden auf eine uns brauchbare und gewinnbringende Stufe geordnet.

Analysieren: Kosten/Nutzen relevante Denkweise.
Hier stellt sich die Frage, stimmt es mit meiner Vision überein!
Bildlich gesprochen wie decken sich die zwei übereinander gelegten Figuren.
Hier entscheidet es sich: Ende oder Weiterfahrt.

Wir fahren weiter. Die Figur mit wertfreien Ideen füllen. Mit Freunden oder Bekannten bei viel Mineralwasser(erhöht die Fantasie).In Szenarien denken, auswerten. Der nächste Schritt leitet über ins Konzept. Marketingkonzept minuziös und diszipliniert erarbeiten und niederschreiben. Vorgehensweise im Skript Seite 74.

Die Chancen des Erfolges steigern enorm bei seriöser Vorarbeit. Nicht nur im Geschäft, eventuell wenn nötig auch bei Banken.

Ein Marketingkonzept erstellen, erfordert Disziplin und Geduld.


Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Je mehr ich über stoffliche Inhalte verfüge, desto mehr weiss ich, dass ich nichts weiss.

Mittwoch, 19. März 2008

Tagesprotokoll vom 18. März 2008

Datum: Dienstag, 18.03.08
Fach / Thema: Unternehmensführung
Dozent: Daniel Ingold


VISION:

VON DER VISION ZUR REALISATION!

- Welche Systeme brauchen wir um unsere Unternehmen zu führen?
- Heute fangen wir an mit der Vision:

Was ist eine VISION:
- Zustand (Bild) in unbestimmter Zukunft
- Jedoch inwiefern ist sie realisierbar?
- Überzeugung in eine Sache zu investieren
- Keine Illusion, muss Anteil Realität haben
- Etwas das immer bewegt

Am Anfang sind wir gestartet mit unserem eigenen Traum, denn dieser hängt mit der persönlichen Vision zusammen. Wichtig ist auch das Gegenstück zum Traum: „so lieber nicht“.

Jeder Kursteilnehmer hat seine persönliche Vision in beruflicher Hinsicht schriftlich festgehalten.

Wichtige Hinweise:

- Nur eine klare und unverwechselbare Vision hilft eine klare Strategie zu erarbeiten und gestalten.
- Die Vision hat auch etwas „philosophisches“: Wieso mache ich das alles?
- Unsere Mitarbeiter müssen „projektkompetent“ sein und hinter unserer Vision stehen, sonst ist es oft besser sich von ihnen zu trennen.

Was braucht es zur Realisation einer Vision?Austausch/Erkenntnisse:
- Mut, Geduld
- Vision im Kopf programmieren
- Masterplan
- Abstriche, Kompromisse
- Kraft Rückschläge zu verarbeiten, daraus zu lernen (positive Wende)
- Rückhalt im Umfeld
- Konsequent sein
- Nicht entmutigen lassen, nicht aus der Bahn geworfen werden
- Realistisch, Bescheidenheit, Demut

Erläuterung des Modells: Von der Vision zur Realisation:

V: Ansätze einer Vision
1 I: Informationen sammeln (allgemein, Presse, Literatur)
V: Vision
2 A: Informationen sammeln (zur Vision, Trends, Umfeld, Konkurrenz, etc.)
V: Erkenntniss-Konstruktion
3 K: Kreativ sein (Brainstorming, in Szenarien denken)
V: Tragende Idee (darf übertrieben sein, Latte hoch setzten, soll zu Höchstleistungen anspornen)
4 K: Konzept
5 R: Realisation

Der Prozess von Informationen sammeln und verarbeiten kann mehrere Jahre dauern. Es ist ein Wechselbad und ein laufender Prozess. Ein Kreislauf zwischen Informationen und der Vision.

Wichtige Anmerkungen zu:

Vision →→Tragende Idee→→Moment of Truth:

Mein Team muss im Moment vom Kundenkontakt meine Vision leben.

Achtung!: Genau in dem Moment, wenn der Gast auf unsere Mitarbeiter stösst, sind sie alleine. Eigentlich interessant oder? Unsere Führungsaufgabe besteht auch darin, unsere Mitarbeiter darauf vorzubereiten.

Am Nachmittag haben wir uns mit dem Gastro Management Modell auseinandergesetzt:

Infos sammeln (welche, woher?)
Verarbeiten/Analysieren (was bedeutet das für mich?)
Kreativ sein (Tragende Idee)
Konzept schreiben (Marketing Mix, Marketing Infrastruktur)
Realisation (Start)

Es ist wichtig, dass wir diszipliniert nach diesem Modell arbeiten► es geht um Klarheit►ZIEL

Folgende Gruppenzuteilung für das Projekt: „Hotelman“ wurde festgelegt:
Gruppe 1:
- Philippe Perret
- Alfred Tschabold
- Cécile Lauener
- Christian Kobler
- Béatrice Ulmann

Gruppe 2:
- Jean-Claude Schmocker
- Lea Inderkum
- Susanne Mut
- Pascal Fiechter

Gruppe 3:
- Alain Bernoulli
- Patrick Putschert
- Rosmarie Zahnd
- Andreas Rickly
- Bruno Renggli

In der Gruppenarbeit haben wir uns folgende Fragen gestellt:

Welche Infos brauchen wir?
Welche sind vorhanden?
Wo suchen wir das, was fehlt?

Einige wichtige Erkenntnisse daraus (nicht komplett, würde sonst den Rahmen sprengen):

Gäste- und Betriebsanalysen:
- eigentlich nur wichtig wenn wir das „alte“ Konzept beibehalten, wenn wir etwas „neues“ machen müssen wir die Infos ausserhalb suchen
- die Geschichte des Betriebes ist immer wichtig, auch wenn das Konzept komplett ändert
- Umsätze jeweils pro Öffnungsstunde berechnen
- Gut überlegen ob die „alten“ Mitarbeiter übernommen werden, ev. neue Bewerbung schreiben lassen oder mind. Gespräch führen

Konkurrenzanalyse
- am wichtigsten sind die Personen welche die Betriebe führen
- Tipp: persönlich hingehen und sich die Betriebe anschauen


Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Das Vorhandensein einer Vision ist „Match“ entscheidend. Ohne Vision gibt es keine Klarheit. Also haben wir ohne Vision „kein Gesicht“!

Der Traum ist die Verantwortung!

Unsere Mitarbeiter müssen die Vision leben, denn sie wirkt bis zur Front!

Bei der Informationssammlung ist die Disziplin eine hohe Kunst und sehr wichtig. Benutzen wir doch die Tastatur des ganzen Klaviers!

Donnerstag, 13. März 2008

Tagesprotokoll vom 11. März 2008

Fach / Thema: OEKONOMIE & RECHT / Tourismus und Wirtschaftspolitik

Dozent: Dr. Prof. Giovanni Danielli

Protokollführer: Alfred Tschabold

Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: TOURISMUS??

Kein Problem: Die Leute kommen und konsumieren!! ABER OHA!

Wieder ein unheimlich komplexes Thema, das sehr interessant ist und sicher vielen zu Denken gibt.


Wir behandeln die Nutzeffekte des Tourismus am Beispiel von der Ski-WM 2003 in St. Moritz, die ja dabei sehr gut abgeschlossen haben, im Gegensatz zu Turin und Athen zum Beispiel.
Markante Beobachtung dabei: Ohne Bevölkerung im Rücken des OK’s kommt es selten gut.
Auch die Street Parade war ein Super Beispiel für die Nutzeffekte davor und danach.

Die Definition, Legitimation, Ziele, Argumente und Träger der Tourismuspolitik kann und will ich hier nicht alle beschreiben denn die stehen alle im Ordner zum Nachlesen. Dass die Tourismuspolitik jedoch dem SECO und nicht einer eigenen Behörde untersteht, gibt mir persönlich ein bisschen zu denken, da wir immerhin die drittgrössten Arbeitgeber der Schweiz sind.(und wie wir alle wissen nicht gerade auf Rosen gebetet werden)
Die direkten Instrumente sind oder waren für uns bisweilen vermutlich wichtiger da Sie auch greifbar oder sehbar waren. Jedoch sind die indirekten(Behördengesteuert)
wie wir gestern sahen eher wichtiger.
Ein sehr grosses Thema dabei ist natürlich der Zweitwohnungsbau, der nicht jede Behörde im Griff hat. Einen grossen Schaden dabei hat die Hotellerie. Wie es anders funktionieren könnte, zeigt uns unser Nachbarland Austria.
Der faire Beobachter muss jedoch auch die Chancen(Baugewerbe,Bahnen,etc.)
daraus in Betracht ziehen.


Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Ich denke, dass auch wir in Zukunft die Herausforderungen in der Tourismuspolitik
eher wahrnehmen werden und uns zum Thema Zukunftstrends, Prognosen, Herausforderungen und Akzente mehr Gedanken machen dürfen/müssen.


Abschliessend noch ein Satz zu unserem Dozenten der meiner Meinung nach den eher trockenen Stoff sehr amüsant und mit guten Beispielen rüberbrachte!

Tagesprotokoll vom 10. März 2008 (Nachmittag)

Fach / Thema: Verbandspolitik / Verband GastroSuisse

Dozent: Dr. Florian Hew, Direktor GastroSuisse

Protokollführung : Jean-Claude Schmocker


Als wirtschaftliches Handeln kann betrachtet werden :

Betriebswirtschaftlich ► Volkswirtschaftlich

Volkswirtschaftslehre = Sozialwissenschaft

► Definition Verband :

Ein Verband ist ein Zusammenschluss von Personen oder Unternehmen zu einer dauerhaften Organisation, zur Förderung und Vertretung ihrer Anliegen und Interessen. Dies geschieht in der Regel in der juristischen Form eines Vereins.

Verein gemäss ZGB 60.ff
Zusammenschluss von Unternehmen
Förderung / Vertretung nach Aussen
Wichtige Rolle in der politischen Meinungsbildung
Mitarbeit beim Gesetzesvollzug
Hilfe zur Selbsthilfe für die Mitglieder

Arbeitgebervertretung :
Economie Suisse
Schweizer Arbeitgeberverband SAV
Schweizer Gewerbeverband SGV
GastroSuisse
Hotellerie suisse
Suisse Catering Association SCA
Schweizer Cafetier Verband SCV

Arbeitnehmervertretung :
Schweizer Gewerkschaftsbund SGB
Travail Suisse
Christlich Nationaler Gewerkschaftsbund CNG
Verband Schweizer Angestelltenverbände VSA
Föderativverband des Personals öffentl. Betriebe & Verwaltungen FöV

Brancheninteresse „ Tourismuswirtschaft“ vertreten durch :

1. Schweizer Tourismusverband STV
2. GastroSuisse
3. Hotelleriesuisse
4. Schweizer Tourismus ST
5. Oeffentlicher Verkehr / Seilbahnen VöV / SBS
6. Schweizer Cafetierverband SCV
7. Verband Schweizer Konzertlokale, Cabarets, Dancings & Diskotheken ASCO
8. Buffetiers
9. Gemeinschaftsgastronomie ( Kantine ) SV

► Verband GastroSuisse :

Der führende nationale Arbeitgeberverband für die Hotellerie und die Restauration !!!

1891 Gründung Schweizer Wirteverein
1972 Schweizer Wirteverband
1996 GastroSuisse

Kernaufgaben: Politische Aufgaben; Berufsbildung; Dienstleistungen

Tochtergesellschaften : GastroSocial-Ausgleichskasse; GastroSocial-Pensionskasse; SWICA Gesundheitsorganisation; Gastro Professional AG; Hotel & Gastroformation; Gastroconsult

Dienstleistungen : Aus- und Weiterbildung; Nachwuchsmarketing; Marketing & Kommunikation; Tourismus; Auskünfte & Beratung ; Verlag Gastro Edition; Fachzeitungen; Stellenvermittlung

Zitate vom Dozenten :

Das grösste Hauptproblem von Gastrosuisse ► Gelesene Post kann nicht versendet werden

Es gibt kein Beizensterben, sondern ein Beizersterben !!


Gruppenarbeiten „ Gastro-Stammtisch“ zu folgenden Themen :

Grp 1 Thema: Hotelklassifikation und Vermarktung ( GastroSuisse lanciert mit HOT C. - Hotel Categorial - eine eigene Hotelklassifikation )

Grp 2 Thema: Rauchen / Nichtrauchen ( GastroSuisse hat ein Passivrauchgesetz vorgeschlagen.

Grp 3 Thema: Das Mwst-Gesetz soll einer Totalrevision unetrzogen werden ( GastroSuisse fordert in der Mwst gleich lange Spiesse wie im Detailhandel. Bundesrat Merz hat einen Einheitssatz vorgeschlagen )

► Die Arbeiten werden präsentiert und rege diskutiert. Herr Hew liefert viel Detailinformationen und vertieft die Forderungen von GastroSuisse. Nicht alle seiner Argumente überzeugen, vor allem die im Bereich Mwst-Satz….!!

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Mit atemberaubendem Tempo, erhielten wir Einsicht in das Thema Verbandspolitik & Verband GastroSuisse. Wir wurden bombadiert mit Abkürzungen und Personennamen, welche den Verbänden vorstehen. Unser Allgemeinwissen als Gastronomen wurde erweitert. Zum empfehlen ist eine nochmalige Nachbearbeitung der abgegebenen Dokumentation, um Ueberflogenes zu festigen….!
Leider hatten wir am Schluss zuwenig Zeit um die Gruppenarbeiten noch eingehender zu diskutieren...!

Tagesprotokoll vom 10. März 2008 (Morgen)

Fach / Thema: Tourismus

Dozent: Dr. phil. nat., Prof. FH Giovanni Danielli

Protokollführung : Jean-Claude Schmocker


Umfrage : Was bedeutet Tourismus für uns ?

Ferien, Reisen, Freizeit, Fremdenverkehr, Gäste, Wirtschaftsfaktor, Kultur, Umsatz, Wertschöpfung, Destinationen, Massentourismus, Individualtourismus, Aufenthalts- und Tagestourismus.

Umfrage : Welches sind die 2 wichtigsten Faktoren, die den Tourismus beeinflussen ?

Wirtschaftslage, Angebot, Wechselkurs, Regionale Stabilität, Trends, Umweltfaktoren

Definition Tourismus :

► Fremdenverkehr oder Tourismus ist die Gesammtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus der Reise und dem Aufenthalt von Personen ergeben, für die der Aufenthaltsort weder hauptsächlicher und dauernder Wohn- noch Arbeitsort ist !!!

Boomfaktoren :
Zunehmend 2. Wohnungsboom in Städten ( ZH- Escher Wyss Quartier )
Freizeitanteil in der CH eher stagnierend ( Dänemark mit 34 Std- Woche )
Verkehrsinfrastruktur CH ist ≈ 2020 abgeschlossen

System Tourismus :

Nachhaltigkeitsmodell nach Müller / umfasst 3 Subsysteme. ( Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt ) = sozio-ökonomisches System

Wachstumsmodell nach Krippendorf / umfasst Kreisel. ( Natur- und Landschaftskreisel, Landwirtschaftskreisel, Wachstumskreisel, Wohlstandskreisel, Kulturkreisel )

Touristische Aufenthaltsformen :

Aufenthaltstourismus ( min. 4 Uebernachtungen )
Ausflug- und Wochenendtourismus ( 0-3 Uebernachtungen; Gast kehrt zum Ausgangspunkt zurück )
Passantentourismus ( 0-3 Uebernachtungen; Gast kehrt nicht zum Ausgangspunkt zurück )
Spezielle Touristische Erscheinungsformen : Geschäfts-, Polit-, Sport-, Militär-, Sex-, Wellness-, Erlebnis-, Oeko-, Camping-, Langzeit ( Weltreise )-, Bildung ( Kongress )-, Ferienwohnungs-, Privatzimmer-, Luxus-, Sozial ( REKA )-, Jugend-, Senioren-, Familien-, Sommer / Winter- und Saisontourismus…….etc.

► „ Psychische Hygiene „ = Erholung in einer Welt ( Gegenalltag zur Arbeitswelt )

Entstehung der touristischen Nachfrage :

Gesellschaftliche Einflüsse ( Boomfaktoren ) , weitere Bestimmungsfaktoren der touristischen Nachfrage, Grundbedürfnisse , Beeinflussung durch touristische Anbieter = Reisemotive = Reiseerwartungen = Reiseverhalten !!!

Touristisches Verhalten :
( Details im Skript S. 10-16 )

Reiseentscheidung- Reisevorbereitung- Reiseform- Reisebegleitung- Reisezeitpunkt- Reisedauer- Reiseziele- Reiseverkehrsmittel- Ferienunterkunft- Reiseausgaben- Aktivitäten am Urlaubsort- Reisezieltreue- Reisezufriedenheit

Hauptaktivitäten in den Ferien :

Spaziergänge 78%
Ausflüge 73%
Gespräche führen 69%
Schwimmen, Baden 66%
Gaststätten besuchen 64%
Briefe, Karten schreiben 61%

Touristisches Angebot :
( Details im Skript S. 17-18 )

► Dienstleistungskette :

Information / Reservation- Reise- Info vor Ort- Verpflegung- Beherbergung- Transport, inkl. Langsamverkehr- Aktivität / Animation, Unterhaltung, Abreise, Nachbetreuung

► Elemente :

Ursprüngliches Angebot ( Potential ) ► Kein direkter Bezug zum Tourismus
( Natürliche Faktoren, allg. Faktoren des Seins & Tuns, allg. Infrastruktur )

Abgeleitetes Angebot ► Touristische Bedürfnisbefriedigung
( Touristische Infrastruktur, Touristische Suprastruktur )

Touristische Betriebe / Beherbergung
( Details im Skript S. 19-22 )

► Gliederungskriterien :

Nach Abwicklungskomponenten des touristischen Vorganges ( Beratungs- Transport- und Aufenthaltsbetriebe )
Nach Leistungsbereichen
Nach Produktionsstufen
Nach den touristischen Hauptbedürfnissen

► Elemente :

Beherbergungsbetriebe, Hotellerie, Parahotellerie, Aparthotels, Verpflegungsbetriebe, Betriebe zur Erholung von Krankheiten, Tagungs- und Kongressbetriebe, Unterhaltungsbetriebe, Betriebe zur sportliche Betätigung, allg. Verkehrsbetriebe

► Definition Hotellerie :

Das Hotel ist ein Betrieb, der über eine vollständige Einrichtung für den Empfang, den Aufenthalt, die Unterkunft und die Verpflegung seiner Gäste verfügt !!

► Definition Parahotellerie :

Alle Beherbergungs- und Unterkunftsformen, die nicht der traditionellen Hotellerie zugeordnet werden: z.B. Chalets / Ferienwohnungen, Campingplätze, Gruppenunterkünfte, Jugendherbergen etc.

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Tourismus ist weit komplexer als wir alle vermuten !! Ich bin überrascht, nach welchen Komponenten dieser Wirtschaftszweig aufgebaut ist. Wir sollten diesen BOOM nutzen und noch vermehrt auf den fahrenden Zug aufspringen !!!

Donnerstag, 21. Februar 2008

Tagesprotokoll vom 20. Februar 2008

Datum: Mittwoch, 20. Februar 2008
Fach / Thema: Finanzmanagement Controlling 1
Dozent: K.Gerster


Nur mit einer bereinigten Betriebsbuchaltung kann man das Controlling richtig anwenden!

Finanzcontrolling = Unternehmensnavigation

Das Controlling zeigt uns nicht nur eine Innenansicht unserer Unternehmung
sondern auch eine Aussenansicht -> wir können uns mit anderen Unternehmungen
mit gleichen Maßstäben vergleichen. Es ist ein dynamisches Kontrollsystem das sich den Veränderungen anpassen kann. Wichtig ist das man den Controlling rahmen (Kennzahlen) schriftlich festlegt und im Reporting (Auswertungsübersicht) immer gleich behandelt und dokumentiert.

Controlling heisst -> wenn man eine Erkenntnis erhält und dies im Betrieb umsetzt!
Es zeigt uns auch die Rentabilität der Unternehmung; das heisst, den Weg zur Weiterentwicklung oder im schlimmsten Falle die Schliessung des Betriebes.

Die wahrscheinlich wichtigsten Kennzahlen im Controlling unserer Branche sind:

- Warenkosten
- Personalkosten
- Debi- und Kreditoren bestand


Was heisst für uns Controlling? Was bringt uns Controlling?
- Führungssystem
- PK
- WK
- Budget
- Zielkontrolle
- Rentabilität
- Finanzierungsüberwachung
- Renner Penner
- Sicherheit / Reaktionszeitpunkt
- Mitarbeiter Beurteilung
- QMS
- Planung – Kerngrösse
- Benchmarking
- Strategische Grundlagen
- Dynamische Erkenntnisse
- Debi- und Kreditoren Kontrolle
- Liquidität
- Budget Treue

Doch gewisse Dinge können mit dem Finanzcontrolling nicht gemessen werden!

Welche Vision -> welches Ziel hat der Betrieb? Welche Vision habe ich selber?

In einem umfassendem Controlling sind neben den Finanzen noch die Bereiche Gäste, Prozess, Mitarbeiter, Entwicklung / Führung.

Doch welche Bereiche sind wichtig für den Betrieb -> wie messe ich Sie?

Was ist von zentraler Bedeutung?

Welche Kernprozesse erfüllen die Überlebensfähigkeit des Betriebes?

- Persönliche Führungsgrundsätze
- Dienstleistungsbereitschsaft
- Aufrichtigkeit / Ehrlichkeit
- Spass haben
- Rentabel arbeiten
- Verlässlichkeit
- Weiterentwicklung/Wachstum
- Gesundheit (BL/MA)
- Lage Faktoren
- Konzept umsetzen
- Auf dem Boden bleiben
- Ethisch handeln
- Sich verwirklichen
- Identifikation
- Leader sein wollen

Wir müssen ein Instrument entwickeln damit wir auch andere Bereiche als die Finanzen messen können!

Eine mögliche Lösung………Balanced Scorecard……….so heisst das Zauberding womit wir uns im nächster Zeit beschäftigen!

Unternehmer sein heisst auch Controller sein…..aber….eine Beurteilung aus Sicht des Controllers kann anders sein als aus Sicht des Gastgebers!


Dienstag, 19. Februar 2008

Tagesprotokoll vom 19. Februar 2008

Datum: 19.2.2008
Fach / Thema: Betriebsbuchhaltung
Dozent: Hr. Konrad Gerster
Protokollführung: Bruno Renggli


Ø Betriebsbuchhaltung?
Kostenwahrheit als Weg zur Rentabilität, Picasso Übersicht BSC lässt grüssen.

Ø Das Wissen vom G1 und G2 ist Grundvoraussetzung zum Verständnis fürs Finanzmanagement im G3. Mit offenen Schuhbändeln kommt man ja auch nicht weit.
o Z.B. Abschreibungen Auto
Die Differenz zwischen steuerrechtlichen und buchhalterischen Abschreibungen bilden die stillen Reserven. Diese werden in einer seperaten Anlagebuchhaltung erfasst.
o Stille Reserven dienen dazu eine möglichst ausgeglichene Erfolgrechnung zu erstellen und somit die Steuern planbar zu machen. Der Fiskus bearbeitet solche zügiger und unbürokratisch..
o Abgrenzungen wie transitorische Aktiven und Passiven dienen zur Abgrenzung der Fibu im Geschäftsjahr. Siehe Script Seite 17 und 21 G3 Finanzmanagement.
o Usw.

Ø Betriebsbuchhaltung warum?
o Der Aufwand in der Fibu nicht den effektiven Kosten des Betriebes entspricht. Innensicht.
o Finanzielles Führungsinstrument Soll/ Ist Vergleich
o Navigationsinstrument des Betriebes
o Wo werden welche Kosten verursacht
o Fundament zur stufenweise Einführung der Deckungsbeitrags Kalkulation, was muss ich für einen Preis festlegen?

Ø Wie
o Aufwand Fibu – Abgrenzungen = Kosten Bebu
o Verteilen auf Kostenstellen mittels Betriebsabrechnungsbogen BAB mit sinnvoll festgelegten Verteilungsschlüssel
Ø 1 Beispiel Seeblick Quermatt verschaffte uns erste Einblicke ins Ungewisse
Ø Showeinlage Laptop von Herr Gerster lockerte die Sache auf
Ø 2. Beispiel Hotelmann da wurden alle Klarheiten beseitigt, ……also wieder ins rechte Licht gerückt.


Ø Resumé
o Die Kostenstellenrechnung ist das Ende der Quer Finanzierung
o Aber es muss nicht alles rentieren, wie zum Beispiel eine Lounge zum warten auf einen freien Tisch. Nur muss ich wissen wie viel Geld ich da verliere um den Verlust in Grenzen zu halten oder zu optimieren.
o Je genauer eine Fibu geführt wird mit der direkten Zuweisung der Kosten laut Kontenplan KMU für das Gastgewerbe vereinfacht das die Bebu ungemein. Im besten Fall muss man nur noch die Abgrenzungen vornehmen und schon hat man realistische Zahlen zur Kostenwahrheit und Preiskalkulation.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Tagesprotokoll vom 6. Februar 2008

Fach: Volkswirtschaft
Dozent: Dörig Roman
Protokoll: Purtschert Patrick


1. Block 09.00 – 09.50 Uhr
Als erstes repetierten wir den Stoff von gestern: Inflation, Vollbeschäftigung, Konjunktur und stabile Preise.

Danach wurden wir mit dem Keynesianischen Ansatz und mit den Ansätzen der Konjunkturpolitik vertraut gemacht:
Keynesianischer Ansatz
Die mangelnde Nachfrage an Waren ist das Problem. Der erste Ansatzpunkt liegt beim Staat, der die Nachfrage erhöhen oder die Nachfrage stimulieren kann. Probleme die entstehen können: Budgetdefizit, Steuererleichterungen werden gespart oder im Ausland ausgegeben. Die Wirkung kann zu spät eintreten.

2. Block 10.15 – 11.15 Uhr
Angebotsorientierter Ansatz:
Mangelndes Angebot an Waren ist das Problem. Der Staat schafft der Wirtschaft gute Rahmenbedingungen. Beispiele: Senken der Steuern und Abgaben an den Staat, wenig Eingriff auf den Märkten etc.

Schweizerische Nationalbank (SNB)
Die SNB arbeitet mit den Geschäftsbanken (CS, UBS, KB etc.) zusammen. Die SNB gibt den Geschäftsbanken Geld gegen Wertpapiere. Das ist das Reprogeschäft (kurzfristiges Darlehen). Die SNB legt den Repo – Zinssatz jeden Tag aufs Neue fest. Auch die Geschäftsbanken geben kredite untereinander . Das ist der Libor (London interbank offered rate). Die SNB legt die gewünschte Bandbreite des Libor – Zinssatzes fest. Das nennt man das Zins - Zielband.
Geldpolitisches Konzept der SNB: Zinsanpassungen bändigen, Inflation und unterstützen Wachstum

3. Block 11.20 – 12.00 Uhr
Die Wirkung der SNB Politik
Die SNB kann den Reposatz bestimmen. Wenn sie ihn erhöht steigt auch das Zinsband und der Libor. Auch das Zinsniveau (Konsumkredit, Hypotheken etc.) steigt. Die Folge: Die Investitionen und der Konsum gehen zurück und der Schweizer Franken steig im Wert. Der Grund: kommende Teuerung bekämpfen. Rezessionsangst – die Hebel wirken umgekehrt.

4. Block 13.15 – 14.15 Uhr
Wir repetieren den Morgen.

Sozialversicherungen
Das 3 Säulen Prinzip Vorsorge für Alter, Tod und Invalidität:
Säule 1 - staatliche Vorsorge, obligatorisch AHV, IV, sichert das Existenzminimum
Säule 2 – Berufliche Vorsorge, obligatorisch, Pensionskasse
Säule 3 – individuelle Vorsorge, freiwillig, Sparen, Lebensversicherung
Die Probleme mit der die AHV zu kämpfen hat sind: Hohe Verwaltungskosten, zu viele Rentenbezüge und Überalterung der Bevölkerung.

5. Block 14.30 – 15.45 Uhr
Vorschläge zu Entlastung der AHV:
- Familienpolitik
- Migration
- Mehr Bezahlende
- Wachstumspolitik
- Stabile Wirtschaff
- Steuererhöhung
- Beitragserhöhung
- Länger Arbeiten
- Weniger Leistungen
Fazit zur AHV: Irgendwann haben wir ein Demokratieproblem!

Finanzpolitik Staat
Bundesauslagen: Soziale Wohlfahrt, Finanzen und Steuern, Verkehr, Landesverteidigung, Landwirtschaft, Bildung und Forschung und übrige
Die Auslagen sind in der letzten 20 Jahren massiv gestiegen.
Bundeseinnahmen: Mehrwertsteuer, Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Mineralölsteuer, Stempelabgaben, Tabaksteuer und übrige.
Fazit: Die Ausgaben sind höher als die Einnahmen. Die Staatsverschuldung nimmt stetig zu.
Die Staatsverschuldung ist am höchsten. Die Kantone und die Gemeinden „haushalten“ besser. Am meisten zu schaffen macht uns die Soziale Wohlfahrt und die Landwirtschaft (siehe Subventionsbericht im Internet). Die Folgen der Staatsverschuldung sind Staatsbankrott, Ruin der Währung. Die Risiken der Staatsverschuldung sind Zinserhöhungen, Inflation und Bremsung des Wachstums.


Nur wenn man die Zusammenhänge in der Volkswirtschaft kennt, kann man ein Unternehmen strategisch und vorausschauend führen. Das ganze Thema ist sehr vernetzt und erfordert den Durchblick.

Um 15.45 beenden wir den Seminarblock Volkswirtschaft. Es war ein interessanter und sehr lehrreicher Tag heute. Vielen Dank Roman Dörig.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Tagesprotokoll vom 5. Februar 2008

Fach: Ökonomie
Dozent: Prof. Dr. Roman Dörig
Protokolführung: Philippe Perret


Um punkt 09.00 Uhr begrüsste uns Herr Dörig zu diesem Tag, er stellte sich kurz vor, und wir wissen nun, das er mit zwei Katzen im Appenzell wohnt.
Er erläutert uns den Tagesablauf und teilte uns mit das er heute und morgen 80 Seiten durchhacken will, was bei einigen schon der erste Kopfhänger und Seufzer gab.

Wir bekommen die Broschüre „ Die Schweiz in Zahlen „ gesponsert von der UBS, an dieser stelle danken wir für die grosszügige Spende der UBS.


Einführung in die Volkswirtschaft

Lernziele:
Alle müssen fähig sein die grundlegenden Probleme und Fragestellungen in der Volkswirtschaftslehre zu verstehen
Die Ziele im Magischen Sechseck zu erläutern und Probleme, Entwicklungen und Lösungen zu verstehen
Ein attraktiver Diskussionspartner in gesamtwirtschaftlichen Fragen zu sein

Laut Herr Dörig ist jeder Mensch im Prinzip ein Ökonom ( Homo öconomicus )
Was ist ein Homo öconomicus?
Er ist ein Mensch der eigennützig und prinzipiell ungesättigt ist, strebt in der Regel nach mehr.
Jeder Mensch lügt 200 mal am Tag, er muss das tun damit er sozial über die runden kommt.

Welche Bedürfnisse kann ich mit kleinen Mittel abdecken, wir unterscheiden in fünf Bedürfnissgruppen nach Abraham MASLOW
Grundbedürfnisse Essen, Schlafen usw.
Sicherheitsbedürfnisse Zukunft sichern, Geldanlagen, Versicherungen usw.
Soziale Bedürfnisse Familie, guter Freundeskreis
Wetrtschätzungsbedürfnisse Beliebtheit
Selbsverwirklichungsbedürfnisse alle andren bedürf. Müssen stimmen um sich zu verwirklichen

Fazit: Je mehr wir haben umso unzufriedener sind wir
Kleine Appenzeller Bauernregel nebenbei.
JEDEN MONAT EINEN KATER , ERSPART DIR DEN PSYCHIATER


Ziele der Volkswirtschaft
In der Volkswirtschaft haben wir zwei Ziele:

Wohlstand und Wohlfahrt ( Lebensqualität )

Der einfache Kreislauf in der Wirtschaft ist ein „Nehmen und ein Geben“

Beim erweiterten Kreislauf kommen die Banken, der Staat und das Ausland von letzterem sind wir immer mehr abhängig.

Wirtschaft und Sozialpolitik – das magische Sechseck
Das beinhaltet:
Wachstum der Wirtschaft – Stabile Preise – Umweltqualität – Sozialer Ausgleich – Ausgeglichener Staatshaushalt – Vollbeschäftigung.


Das Brutto Inland Produkt – BIP
Die Verwendung des BIP Konsum der Privaten Haushalte
Konsum des Staates
Bruttoinvestitionen
Nettoexporte

Unser Volkseinkommen hängt vom BIP ab, das Volkseinkommen verwenden wir, wie folgt
Konsum Privat
Steuern
Sparen
Import
Wie wissen wir, dass es dem BIP gut geht?
Dazu haben wir den sogenannten „ Konjukturbarometer „
Er enthält:
Bestellungseingang Industrie – Auftragsbestand Industrie – Auftragsbestand Bauwirtschaft – Erwarteter Rohstoff- und Halbfabrikateinkauf – Beurteilung finanzielle Lage der Haushalte – Beurteilung der Lagerbestände im Grosshandel.
Der Barometer weist auf das BIP einen Vorlauf von ca. 6 bis 9 Monaten auf.


Arbeitslosigkeit
Wir haben folgende Typen von AL:
Saisonale AL Landw., Bau, Tourismus
Friktionale AL Bei Künd. Bez. Zeit um den passenden Job zu finden.
Konjunkturelle AL Bei abnahme der Produktion
Strukturelle AL Veränderung der Wirtschaftstruktur ( Telekomunik. Textilbranche usw.)
Sockel AL Regionale Mobilität nicht gegeben / zuwenig Qualifiziert

Zuviel AL wirkt sich Negativ auf die Wirtschaft.


Die Inflation = Geldentwertung
Ursachen der Inflation :
Monetarischer Ansatz
Überhöhtes Geldmengenwachstum ( im vergleich zum BIP Wachstum ) führt zu Inflation

Keynasianischer Ansatz ( Nachfrage Inflation )
Nachfrageüberschuss führt zu Preissteigerung

Kostendruckansatz ( Angebotsinflation )
Höhere Produktionskosten werden auf den Konsumenten überwälzt
Häufig entsteht dann eine Lohn-Preis-Spirale ( Lohnerhöhung )
oder eine Preis-Lohn-Spirale ( Preiserhöhung )

Folgen der Inflation:
Ungerechte Einkommens und Vermögensverteilung
Bei hoher Inflation geht der überblick der Preise verloren und die Preisvergleiche werden zunehmend erschwert.


Konjunktur und Wachstumspolitik
Ursachen der Konjunkturschwankungen
Veränderung der Nachfrage
Veränderung beim Angebot
Wirtschaftliche und Politische Einflüsse
Techn. Fortschritte


Erkenntnisse /Schlussfolgerung
Das im Gegensatz zum Ausland wir ein gutes Sozialnetz haben und unser BIP stabil ist, dennoch dürfen wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, immer Vollgas, wie es uns die „ Schachteli – Wirte“ vormachen

„ Schachteli – Wirte“ = only
for insiders, sorry.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Tagesprotokoll vom 29. Januar 2008

Fach / Thema: Finanzmanagement Fibu
Dozent: Konrad Gerster
Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen:

Abschlußbuchungen
Gliederung Bilanz + Erfolgsrechnung
Gastroman Hotelmodell Geschäftsjahr 10



Die 4 Abschlussbuchungen

1. Bestandesänderungen

· bei Warenvorräten
Über das Inventar wird der Bestand festgestellt, mit dem Anfangsbestand verglichen und um das korrigiert.

· bei Offenpostenbuchhaltung (Debitoren, Kreditoren)
z.B. Korrektur anhand Debitorenliste

2. Transitorische Buchungen

Sind Abgrenzungen für den Abschluß-Stichtag und werden gleich wieder aufgelöst.

Transitorische Aktiven
· Versicherungsprämien
· Zeitungsabonnemente
· Vorauszahlungen

Transitorische Passiven
· Sozialversicherungen
· Gutscheine (ausstehende Leistungen)
· Hypothekarzinsen

3. Wertberichtigungen

Abschreibungen und Aktivierungen.
Abschreibungen sind die einzigen Aufwände wo kein Geldabfluß stattfindet.
Sie sind im Wert des EK enthalten, das in den Aktiven investiert ist.
Genügend Abschreibungen = Finanzierung von Ersatzbeschaffungen
Es gibt 2 Systeme der Abschreibung:

1. linear
· vom Anschaffungswert
· Pro Zeiteinheit immer gleich viel abschreiben
· Güter mit beschränkter Lebensdauer und
· in der Beschaffung nicht all zu teuer

2. degressiv
· vom Buchwert in %
· immer % nicht in Franken abschreiben
· kommt nie auf Wert 0.-
· Immobilien und Installationen

4. Naturalbezüge

Diese Bezüge des Geschäftsinhabers (Einzelfirma) betreffen
· Verpflegung
· Wohnen
· allg. BA
· Fahrzeug
und sind im Konto Privat im Soll und im entsprechenden Aufwandkonto im Haben zu verbuchen = Aufwandminderung.


Gliederung Bilanz und Erfolgsrechnung

· Repetitionsaufgabe anhand Übungsblatt


Gastroman Hotelmodell

Erste Einblicke ins 10.Geschäftsjahr
· Bilanz und Erfolgsrechnung
· Erläuterungen zur Bilanz und Erfolgsrechnung
· Zusatzinformationen
· Entscheidungen der Betriebsleitungen



Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Nur eine gut gegliederte und dadurch aussagekräftige Buchhaltung mit ihren darauf basierenden Auswertungen und Analysen dient als nützliches Führungs- und Überwachungsinstrument.

Dienstag, 29. Januar 2008

Tagesprotokoll vom 28. Januar 2008

Fach/Thema:Finanzmanagement Fibu

Dozent:Konrad Gerster
Protokollführung von:Cécile Lauener


Konrad Gerster begrüsst uns wie immer pünktlich um 9:00Uhr und verteilt diverse Unterlagen darunter das fiktive Hotelman-Fallstudienprojekt.
Nach diesen Angaben und Zahlen werden wir die Fallstudie bearbeiten.

Themenschwerpunkte:Finanzbuchaltung und ihre verschiedenen Bestandteile.
Auffrischen/Repetieren von vorhandenem Wissen G1 und G2 in einem sogenannten Lernpuzzel.
Buchungsätze werden geübt

Bereiche der Finanzbuchhaltung:
-gesetzliche Bestimmungen
-Mwst
-doppelte Buchhaltung
-Kontenplan und Bücher
-Bilanz
-Erfolgsrechnung


Das Prinzip des Lernpuzzels ist einfach es werden Gruppen gebildet die aus Bereichen der Finanzbuchhaltung Fragen beantworten.
Wenn man die Aufgaben durchgearbeiten hat werden Expertengruppen gebildet aus jedem Bereich muss ein Mitglied dabei sein.
Es werden die Lösungen präsentiert und diskutiert .

Ungeklärte Fragen werden noch während dem Unterricht gestellt und beantwortet.

Das Lernpuzzel hat zum Ziel dem Teilnehmer seine Schwächen und Wissenslücken aufzuzeigen.


Zum Tagesschluss befasten wir uns noch mit Buchungssätzen .

Anhand von verschiedenen Buchungssätzen mussten wir die richtigen Geschäftsfälle ermitteln,


zb:Kreditoren an Bank
Bezahlen einer Lieferantenrechnung über die Bank

Fahrzeug an Abschreibungen
Auflösung von stillen Reserven


Ich persönlich fand den Test mit den Repetitionsfragen sehr aufschlussreich,ich weiss jetzt woran ich arbeiten muss um wieder auf dem neusten Stand zusein.

Schlussfolgerung:Leider wird der Finanzbuchhaltung im Gastgewerbe, von diversen Gastronomen immer noch zuwenig Beteutung geschenkt.
Der heutige Tag hat mir aufgezeigt dass es heute nicht mehr nur mit Freude und Spass an der Sache getan ist.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Tagesprotokoll vom 23. Januar 2008

Fach /Thema: Unternehmensführung
Dozent: Daniel Ingold
Protokollführer: Christian Kobler

Marketing-Infrastruktur
6 Punkte der internen Marketing- Instrumente:

1. Information / Eckdaten
Marktforschung, verschiedene Analysen, Statistiken, relevante Teile der Kosten- Rechnung, Renner/Penner
2. Leute
Bestimmen welche Mitarbeiter mit welchen Qualitäten und Ausbildungen wir benötigen
3. Führung
Bestimmen des Führungsstils, Entlöhnungssystem, Marketinginstrumente
4. Anlagen
Welche Einrichtungen, technische Anlagen, Gebäude brauchen wir
5. Geld
Welches Budget brauchen und haben wir, woher kommt das nötige Kapital?
6. Recht
Was für Verträge bestehen, welche schliessen wir noch ab und welche Patente, Lizenzen benötigen wir noch?

Projekt Management /Chance Management

- Wechselbad streng /kreativ
- auf der Bühne / hinter der Bühne
- Normales =Alltag
- Aussergewöhnliches = Projekte

Während des Tages soll man sich Zeit nehmen um an Projekten zu arbeiten oder diese an Mitarbeiter zu delegieren. Nicht alle Projekte müssen vom Chef selber bis zum Schluss bearbeitet werden. Es müssen aber klare Schranken und terminliche Vorgaben bestehen.
Z.B. Euro 08, Verlängerung der Öffnungszeiten, neue Mitarbeiterkleidung usw.

Projektdefinition

Projekte sind:
- einmalige Anstrengungen, nicht Wiederholungen
- müssen Resultate bringen
- zeitlich begrenzt mit Anfang und Endzeit
- überschreiten bestehende Organisationsformen
- Integral = umfassend, bereichsübergreifend
- Keine Alibiübungen und Nebenschauplätze für Führungsdefizite


Projektphasen
- Projektidee = Ursache/ Ursprung
- Projekt definieren = Idee, wertfreie Beschreibung, Beschreibung des Bekannten und

Unbekannten, Ziel und Kosten
- Projektauftrag formulieren = Leitung, Team, Abgrenzungen, Kompetenzen, Zeitplan, Budget
- Projekt organisieren = Wie organisieren wir uns? Freistellung Personal, personeller und

materieller Aufwand
- Informationen sammeln =Alle projektrelevanten Infos einholen
- Informationen aufbereiten und verarbeiten
- Kreative Phase =Chaos zulassen, Brainstorming, Vorselektionierung
- Chancen/Risikoanalyse =Was bringt es uns, worst case
- Plan entwickeln = Terminplanung, Finanzplanung, Kapazitätsplanung
- Realisieren = Realisation führen, Wiederstand lösen, Schulung, motivieren
- Projektabschluss = formell abschliessen

Verhaltensregeln
- Wir wollen was verbessern
- Die Zukunft zählt
- Jeder Beitrag ist wichtig
- Rede per ich, nicht per man
- Kritik ist erlaubt und erwünscht
- Offenheit ist wichtiger als Taktik
- Jeder ist für das Ergebnis des Projektes mitverantwortlich

Gastromanagement-Modell
1. Informationen sammeln.

Alle relevanten Infos wie Trend, Markt, Gast, Umfeld, Betrieb, Konkurrenz, Technologie
und Oekologie
2. Informationen analysieren
Was heissen die Infos für mich!?
3. Kreativ sein
Ideen sammeln, in Szenarien denken
4. Konzept erarbeiten
Bestehend aus Marketing-Mix und Marketing- Infrastruktur
5. Realisation

Das Gastromanagement-Modell dient zur laufenden strategischen Betriebsführung

Führen heisst Vorausschauen!



Erste Informationen zum Hotelman (Unternehmerplanspiel)
(das wir natürlich gewinnen werden!)

Name des Modellbetriebes: Hotel Goldener Schlüssel

Projekte die zuerst zu bearbeiten sind:
- Situationsanalyse
- Vision
- Betriebskonzept

Unterordner:

- Heutige Stärken
- Bedarfsgruppen
- Mitarbeitersituation
- Infrastruktur
- Lieferanten
- Marketing
- Öffnungszeiten
- Übergangszeit (Überprüfung des Aufwands und Ertrags)
- Konkurrenzanalyse
- Kennzahlen intern und Branchen übliche

Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

Es stehen noch intensive und interessante Tage und Wochen vor uns, die uns diese komplexen Themen und Anwendungen näher bringen werden.
Auch im Bezug auf das Hotelman und die Projektarbeiten zur Prüfung werden unsere Köpfe noch zum glühen bringen.

Ich, von meiner Seite, wünsche allen Seminarteilnehmern viel Erfolg und Spass an diesem Seminar.