Donnerstag, 21. Februar 2008

Tagesprotokoll vom 20. Februar 2008

Datum: Mittwoch, 20. Februar 2008
Fach / Thema: Finanzmanagement Controlling 1
Dozent: K.Gerster


Nur mit einer bereinigten Betriebsbuchaltung kann man das Controlling richtig anwenden!

Finanzcontrolling = Unternehmensnavigation

Das Controlling zeigt uns nicht nur eine Innenansicht unserer Unternehmung
sondern auch eine Aussenansicht -> wir können uns mit anderen Unternehmungen
mit gleichen Maßstäben vergleichen. Es ist ein dynamisches Kontrollsystem das sich den Veränderungen anpassen kann. Wichtig ist das man den Controlling rahmen (Kennzahlen) schriftlich festlegt und im Reporting (Auswertungsübersicht) immer gleich behandelt und dokumentiert.

Controlling heisst -> wenn man eine Erkenntnis erhält und dies im Betrieb umsetzt!
Es zeigt uns auch die Rentabilität der Unternehmung; das heisst, den Weg zur Weiterentwicklung oder im schlimmsten Falle die Schliessung des Betriebes.

Die wahrscheinlich wichtigsten Kennzahlen im Controlling unserer Branche sind:

- Warenkosten
- Personalkosten
- Debi- und Kreditoren bestand


Was heisst für uns Controlling? Was bringt uns Controlling?
- Führungssystem
- PK
- WK
- Budget
- Zielkontrolle
- Rentabilität
- Finanzierungsüberwachung
- Renner Penner
- Sicherheit / Reaktionszeitpunkt
- Mitarbeiter Beurteilung
- QMS
- Planung – Kerngrösse
- Benchmarking
- Strategische Grundlagen
- Dynamische Erkenntnisse
- Debi- und Kreditoren Kontrolle
- Liquidität
- Budget Treue

Doch gewisse Dinge können mit dem Finanzcontrolling nicht gemessen werden!

Welche Vision -> welches Ziel hat der Betrieb? Welche Vision habe ich selber?

In einem umfassendem Controlling sind neben den Finanzen noch die Bereiche Gäste, Prozess, Mitarbeiter, Entwicklung / Führung.

Doch welche Bereiche sind wichtig für den Betrieb -> wie messe ich Sie?

Was ist von zentraler Bedeutung?

Welche Kernprozesse erfüllen die Überlebensfähigkeit des Betriebes?

- Persönliche Führungsgrundsätze
- Dienstleistungsbereitschsaft
- Aufrichtigkeit / Ehrlichkeit
- Spass haben
- Rentabel arbeiten
- Verlässlichkeit
- Weiterentwicklung/Wachstum
- Gesundheit (BL/MA)
- Lage Faktoren
- Konzept umsetzen
- Auf dem Boden bleiben
- Ethisch handeln
- Sich verwirklichen
- Identifikation
- Leader sein wollen

Wir müssen ein Instrument entwickeln damit wir auch andere Bereiche als die Finanzen messen können!

Eine mögliche Lösung………Balanced Scorecard……….so heisst das Zauberding womit wir uns im nächster Zeit beschäftigen!

Unternehmer sein heisst auch Controller sein…..aber….eine Beurteilung aus Sicht des Controllers kann anders sein als aus Sicht des Gastgebers!


Dienstag, 19. Februar 2008

Tagesprotokoll vom 19. Februar 2008

Datum: 19.2.2008
Fach / Thema: Betriebsbuchhaltung
Dozent: Hr. Konrad Gerster
Protokollführung: Bruno Renggli


Ø Betriebsbuchhaltung?
Kostenwahrheit als Weg zur Rentabilität, Picasso Übersicht BSC lässt grüssen.

Ø Das Wissen vom G1 und G2 ist Grundvoraussetzung zum Verständnis fürs Finanzmanagement im G3. Mit offenen Schuhbändeln kommt man ja auch nicht weit.
o Z.B. Abschreibungen Auto
Die Differenz zwischen steuerrechtlichen und buchhalterischen Abschreibungen bilden die stillen Reserven. Diese werden in einer seperaten Anlagebuchhaltung erfasst.
o Stille Reserven dienen dazu eine möglichst ausgeglichene Erfolgrechnung zu erstellen und somit die Steuern planbar zu machen. Der Fiskus bearbeitet solche zügiger und unbürokratisch..
o Abgrenzungen wie transitorische Aktiven und Passiven dienen zur Abgrenzung der Fibu im Geschäftsjahr. Siehe Script Seite 17 und 21 G3 Finanzmanagement.
o Usw.

Ø Betriebsbuchhaltung warum?
o Der Aufwand in der Fibu nicht den effektiven Kosten des Betriebes entspricht. Innensicht.
o Finanzielles Führungsinstrument Soll/ Ist Vergleich
o Navigationsinstrument des Betriebes
o Wo werden welche Kosten verursacht
o Fundament zur stufenweise Einführung der Deckungsbeitrags Kalkulation, was muss ich für einen Preis festlegen?

Ø Wie
o Aufwand Fibu – Abgrenzungen = Kosten Bebu
o Verteilen auf Kostenstellen mittels Betriebsabrechnungsbogen BAB mit sinnvoll festgelegten Verteilungsschlüssel
Ø 1 Beispiel Seeblick Quermatt verschaffte uns erste Einblicke ins Ungewisse
Ø Showeinlage Laptop von Herr Gerster lockerte die Sache auf
Ø 2. Beispiel Hotelmann da wurden alle Klarheiten beseitigt, ……also wieder ins rechte Licht gerückt.


Ø Resumé
o Die Kostenstellenrechnung ist das Ende der Quer Finanzierung
o Aber es muss nicht alles rentieren, wie zum Beispiel eine Lounge zum warten auf einen freien Tisch. Nur muss ich wissen wie viel Geld ich da verliere um den Verlust in Grenzen zu halten oder zu optimieren.
o Je genauer eine Fibu geführt wird mit der direkten Zuweisung der Kosten laut Kontenplan KMU für das Gastgewerbe vereinfacht das die Bebu ungemein. Im besten Fall muss man nur noch die Abgrenzungen vornehmen und schon hat man realistische Zahlen zur Kostenwahrheit und Preiskalkulation.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Tagesprotokoll vom 6. Februar 2008

Fach: Volkswirtschaft
Dozent: Dörig Roman
Protokoll: Purtschert Patrick


1. Block 09.00 – 09.50 Uhr
Als erstes repetierten wir den Stoff von gestern: Inflation, Vollbeschäftigung, Konjunktur und stabile Preise.

Danach wurden wir mit dem Keynesianischen Ansatz und mit den Ansätzen der Konjunkturpolitik vertraut gemacht:
Keynesianischer Ansatz
Die mangelnde Nachfrage an Waren ist das Problem. Der erste Ansatzpunkt liegt beim Staat, der die Nachfrage erhöhen oder die Nachfrage stimulieren kann. Probleme die entstehen können: Budgetdefizit, Steuererleichterungen werden gespart oder im Ausland ausgegeben. Die Wirkung kann zu spät eintreten.

2. Block 10.15 – 11.15 Uhr
Angebotsorientierter Ansatz:
Mangelndes Angebot an Waren ist das Problem. Der Staat schafft der Wirtschaft gute Rahmenbedingungen. Beispiele: Senken der Steuern und Abgaben an den Staat, wenig Eingriff auf den Märkten etc.

Schweizerische Nationalbank (SNB)
Die SNB arbeitet mit den Geschäftsbanken (CS, UBS, KB etc.) zusammen. Die SNB gibt den Geschäftsbanken Geld gegen Wertpapiere. Das ist das Reprogeschäft (kurzfristiges Darlehen). Die SNB legt den Repo – Zinssatz jeden Tag aufs Neue fest. Auch die Geschäftsbanken geben kredite untereinander . Das ist der Libor (London interbank offered rate). Die SNB legt die gewünschte Bandbreite des Libor – Zinssatzes fest. Das nennt man das Zins - Zielband.
Geldpolitisches Konzept der SNB: Zinsanpassungen bändigen, Inflation und unterstützen Wachstum

3. Block 11.20 – 12.00 Uhr
Die Wirkung der SNB Politik
Die SNB kann den Reposatz bestimmen. Wenn sie ihn erhöht steigt auch das Zinsband und der Libor. Auch das Zinsniveau (Konsumkredit, Hypotheken etc.) steigt. Die Folge: Die Investitionen und der Konsum gehen zurück und der Schweizer Franken steig im Wert. Der Grund: kommende Teuerung bekämpfen. Rezessionsangst – die Hebel wirken umgekehrt.

4. Block 13.15 – 14.15 Uhr
Wir repetieren den Morgen.

Sozialversicherungen
Das 3 Säulen Prinzip Vorsorge für Alter, Tod und Invalidität:
Säule 1 - staatliche Vorsorge, obligatorisch AHV, IV, sichert das Existenzminimum
Säule 2 – Berufliche Vorsorge, obligatorisch, Pensionskasse
Säule 3 – individuelle Vorsorge, freiwillig, Sparen, Lebensversicherung
Die Probleme mit der die AHV zu kämpfen hat sind: Hohe Verwaltungskosten, zu viele Rentenbezüge und Überalterung der Bevölkerung.

5. Block 14.30 – 15.45 Uhr
Vorschläge zu Entlastung der AHV:
- Familienpolitik
- Migration
- Mehr Bezahlende
- Wachstumspolitik
- Stabile Wirtschaff
- Steuererhöhung
- Beitragserhöhung
- Länger Arbeiten
- Weniger Leistungen
Fazit zur AHV: Irgendwann haben wir ein Demokratieproblem!

Finanzpolitik Staat
Bundesauslagen: Soziale Wohlfahrt, Finanzen und Steuern, Verkehr, Landesverteidigung, Landwirtschaft, Bildung und Forschung und übrige
Die Auslagen sind in der letzten 20 Jahren massiv gestiegen.
Bundeseinnahmen: Mehrwertsteuer, Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Mineralölsteuer, Stempelabgaben, Tabaksteuer und übrige.
Fazit: Die Ausgaben sind höher als die Einnahmen. Die Staatsverschuldung nimmt stetig zu.
Die Staatsverschuldung ist am höchsten. Die Kantone und die Gemeinden „haushalten“ besser. Am meisten zu schaffen macht uns die Soziale Wohlfahrt und die Landwirtschaft (siehe Subventionsbericht im Internet). Die Folgen der Staatsverschuldung sind Staatsbankrott, Ruin der Währung. Die Risiken der Staatsverschuldung sind Zinserhöhungen, Inflation und Bremsung des Wachstums.


Nur wenn man die Zusammenhänge in der Volkswirtschaft kennt, kann man ein Unternehmen strategisch und vorausschauend führen. Das ganze Thema ist sehr vernetzt und erfordert den Durchblick.

Um 15.45 beenden wir den Seminarblock Volkswirtschaft. Es war ein interessanter und sehr lehrreicher Tag heute. Vielen Dank Roman Dörig.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Tagesprotokoll vom 5. Februar 2008

Fach: Ökonomie
Dozent: Prof. Dr. Roman Dörig
Protokolführung: Philippe Perret


Um punkt 09.00 Uhr begrüsste uns Herr Dörig zu diesem Tag, er stellte sich kurz vor, und wir wissen nun, das er mit zwei Katzen im Appenzell wohnt.
Er erläutert uns den Tagesablauf und teilte uns mit das er heute und morgen 80 Seiten durchhacken will, was bei einigen schon der erste Kopfhänger und Seufzer gab.

Wir bekommen die Broschüre „ Die Schweiz in Zahlen „ gesponsert von der UBS, an dieser stelle danken wir für die grosszügige Spende der UBS.


Einführung in die Volkswirtschaft

Lernziele:
Alle müssen fähig sein die grundlegenden Probleme und Fragestellungen in der Volkswirtschaftslehre zu verstehen
Die Ziele im Magischen Sechseck zu erläutern und Probleme, Entwicklungen und Lösungen zu verstehen
Ein attraktiver Diskussionspartner in gesamtwirtschaftlichen Fragen zu sein

Laut Herr Dörig ist jeder Mensch im Prinzip ein Ökonom ( Homo öconomicus )
Was ist ein Homo öconomicus?
Er ist ein Mensch der eigennützig und prinzipiell ungesättigt ist, strebt in der Regel nach mehr.
Jeder Mensch lügt 200 mal am Tag, er muss das tun damit er sozial über die runden kommt.

Welche Bedürfnisse kann ich mit kleinen Mittel abdecken, wir unterscheiden in fünf Bedürfnissgruppen nach Abraham MASLOW
Grundbedürfnisse Essen, Schlafen usw.
Sicherheitsbedürfnisse Zukunft sichern, Geldanlagen, Versicherungen usw.
Soziale Bedürfnisse Familie, guter Freundeskreis
Wetrtschätzungsbedürfnisse Beliebtheit
Selbsverwirklichungsbedürfnisse alle andren bedürf. Müssen stimmen um sich zu verwirklichen

Fazit: Je mehr wir haben umso unzufriedener sind wir
Kleine Appenzeller Bauernregel nebenbei.
JEDEN MONAT EINEN KATER , ERSPART DIR DEN PSYCHIATER


Ziele der Volkswirtschaft
In der Volkswirtschaft haben wir zwei Ziele:

Wohlstand und Wohlfahrt ( Lebensqualität )

Der einfache Kreislauf in der Wirtschaft ist ein „Nehmen und ein Geben“

Beim erweiterten Kreislauf kommen die Banken, der Staat und das Ausland von letzterem sind wir immer mehr abhängig.

Wirtschaft und Sozialpolitik – das magische Sechseck
Das beinhaltet:
Wachstum der Wirtschaft – Stabile Preise – Umweltqualität – Sozialer Ausgleich – Ausgeglichener Staatshaushalt – Vollbeschäftigung.


Das Brutto Inland Produkt – BIP
Die Verwendung des BIP Konsum der Privaten Haushalte
Konsum des Staates
Bruttoinvestitionen
Nettoexporte

Unser Volkseinkommen hängt vom BIP ab, das Volkseinkommen verwenden wir, wie folgt
Konsum Privat
Steuern
Sparen
Import
Wie wissen wir, dass es dem BIP gut geht?
Dazu haben wir den sogenannten „ Konjukturbarometer „
Er enthält:
Bestellungseingang Industrie – Auftragsbestand Industrie – Auftragsbestand Bauwirtschaft – Erwarteter Rohstoff- und Halbfabrikateinkauf – Beurteilung finanzielle Lage der Haushalte – Beurteilung der Lagerbestände im Grosshandel.
Der Barometer weist auf das BIP einen Vorlauf von ca. 6 bis 9 Monaten auf.


Arbeitslosigkeit
Wir haben folgende Typen von AL:
Saisonale AL Landw., Bau, Tourismus
Friktionale AL Bei Künd. Bez. Zeit um den passenden Job zu finden.
Konjunkturelle AL Bei abnahme der Produktion
Strukturelle AL Veränderung der Wirtschaftstruktur ( Telekomunik. Textilbranche usw.)
Sockel AL Regionale Mobilität nicht gegeben / zuwenig Qualifiziert

Zuviel AL wirkt sich Negativ auf die Wirtschaft.


Die Inflation = Geldentwertung
Ursachen der Inflation :
Monetarischer Ansatz
Überhöhtes Geldmengenwachstum ( im vergleich zum BIP Wachstum ) führt zu Inflation

Keynasianischer Ansatz ( Nachfrage Inflation )
Nachfrageüberschuss führt zu Preissteigerung

Kostendruckansatz ( Angebotsinflation )
Höhere Produktionskosten werden auf den Konsumenten überwälzt
Häufig entsteht dann eine Lohn-Preis-Spirale ( Lohnerhöhung )
oder eine Preis-Lohn-Spirale ( Preiserhöhung )

Folgen der Inflation:
Ungerechte Einkommens und Vermögensverteilung
Bei hoher Inflation geht der überblick der Preise verloren und die Preisvergleiche werden zunehmend erschwert.


Konjunktur und Wachstumspolitik
Ursachen der Konjunkturschwankungen
Veränderung der Nachfrage
Veränderung beim Angebot
Wirtschaftliche und Politische Einflüsse
Techn. Fortschritte


Erkenntnisse /Schlussfolgerung
Das im Gegensatz zum Ausland wir ein gutes Sozialnetz haben und unser BIP stabil ist, dennoch dürfen wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, immer Vollgas, wie es uns die „ Schachteli – Wirte“ vormachen

„ Schachteli – Wirte“ = only
for insiders, sorry.