Donnerstag, 27. März 2008

Tagesprotokoll vom 26. März 2008

Datum:26.3.2008
Fach / Thema: Oekonomie+Recht/ Steuern
Dozent: Sandra Presotto

Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: Unterschied Steuern und öffentliche Abgaben

Es gibt verschiedene arten von Steuern. Wir unterscheiden zwischen Einkommenssteuern, Vermögenssteuern, Verbrauchssteuern Kapitalsteuern, Gewinnsteuern. Es gibt die Direkte und die indirekte Steuern. Die Direkten Steuern werden von Bund, Kanton und Gemeinden verlangt. Die indirekte Steuern wie zum Beispiel Zölle, Verrechnungssteuer oder Mehrwertsteuer werden vom Bund verlangt und sind auch schon in den Preisen beinhaltet!

Fünf gesetzliche Voraussetzungen:

1.Die Steuerhoheit ist der oder die Gemeinden, Kantone und Bund
2.Das Steuersubjekt sind wir alle die Steuern zahlen dürfen
3.Das Steuerobjekt, welches die Steuerleistung begründet (z.B. die Autosteuer)
4.Die Steuerberechnungsgrundlage, aufgrund welcher die Steuer berechnet wird ( Beispiel Auto: das Gesamtgewicht.)
5.Das Steuermass, welches den Steuerbetrag im Verhältnis zur Steuerberechnungsgrundlage bestimmt.

Die steuerliche Bemessung:

Steuerberechnungsgrundlagen: Bei jeder Steuer muss der Steuerbetrag berechnet werden, die werden auf bestimmte Werte abgestellt und so ermittelt.
Sachliche Bemessung: Bei den indirekten Steuern bestimmt der Gesetzgeber über die Art und Werte die für die Steuerberechtigung herangezogen werden müssen. ( Beispiel, Erbschaftssteuer)
Zeitliche Bemessung: Das Vermögen wir z.B. an einem bestimmten Tag bemessen, das wäre der Stichtag.
Steuermass: Das Steuermass ist gesetzlich geregelt, bei der Einkommenssteuer ist das Steuermass abhängig von der Höhe des Einkommens.
Steuersatz: Der Steuersatz ist der gesetzlich festgelegte Ansatz einer Steuer. ( Beispiel, Mehrwertsteuer)
Steuerfuss: Der Steuerfuss bestimmt, mit welchem Faktor die einfache Staatssteuer für die Berechnung des effektiven Steuerbetrages zu multiplizieren ist.


Privat- / Geschäftsvermögen:

Man muss abgrenzen zwischen Privat- und Geschäftsvermögen, vor allem Steuerlich. Wir müssen zuordnen was z.B. bei einem Haus Geschäftlich und was Privat genützt wird. Wenn bei einem Haus 65% der Räume geschäftlich genutzt wird ist das Haus Geschäftsvermögen. Wir reden da von Präponderanzmethode.


Mehrwertsteuer:

Die Mwst. Sätze in der Gastronomie: Restauration 7,6%
Hotelerie 3,6%
Take away 2,4%

Abrechnung Mwst: Umsatzsteuer7,6%- Vorsteuer 2,4% ( Einkäufe Warenlager) = effektive Abrechnung

Saldosteuerung/ Pauschalbesteuerung: Der Unterschied zwischen Saldo- und Pauschalbesteuerung ist das man bei der Pauschalbesteuerung den fixen Ansatz von 5,2% hat. Bei der Saldobesteuerung rechnen wir wieder Umsatz- Vorsteuer, aus dieser Rechnung erhalten wir den effektiven Betrag den wir besteuern müssen.



Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Das Thema Steuern ist aus meiner sicht ein total kompliziertes und heikles Thema. Ich glaube das ich für alle spreche wen ich sage das dieser Tag heute viel zu trocken war! Bei meiner nächsten Steuererklärung denke ich daran das ich mein Hund auch versteuern muss…

Ich wünsche allen eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal am 22.4.08
Mit freundlichen Grüßen Päscu Fiechter

Mittwoch, 26. März 2008

Tagesprotokoll vom 25. März 2008

Fach / Thema: F&B Angebotsanalyse
Dozenten: A. von Felten & R. Furrer
Protokollführung: Alain Bernoulli


Die beiden Dozenten Albi von Felten und Roland Furrer stellten sich kurz vor.

Das Seminar Programm zur Angebotsanalyse wird uns vorgestellt.

Der Unterricht im Fachbereich F&B findet im Rahmen einer Projektarbeit statt. Das Analysieren vom Betrieb ist eine wichtige Führungsqualität. Wir betrachten den F&B Bereich im eigenen betrieblichen Zusammenhang kritisch und sehen den Betrieb dadurch von einem neuen Blickwinkel. Durch diese Analyse leiten wir geeignete Massnahmen ab. Diese setzen wir zusammen mit unsere Beratung und Begleitung im Betrieb um und präsentieren in der mündlichen Schlussprüfung den Prozess der Zielerreichung und das erzielte Resultat schriftlich und mündlich.

Gruppen Arbeit:

Uns wird von den beiden Dozenten und deren Betrieb die F&B Angebote ( Speisekarte, Tagesmenu, Weinkarte, Bankett Doku abgegeben. Unsere Aufgabe bestand darin, dass wir nur anhand vom F&B Angebot den Betrieb Analysieren sollten.

Betriebe:
Aaregarten in Solothurn
www.altesspital.ch
Landhotel Hirschen in Erlinsbach
www.hirschen-erlinsbach.ch

Wir alle waren überrascht wie gut das wir anhand der F&B Angebote die Betriebe einschätzten in Sachen wie; Sitzplätze, Anzahl Angestellte, Jahres Umsatz, Räumlichkeiten, Betriebsstärke, Betriebs Typ und sogar bis zum Tabel Top! Olé Olé G3 Bern!!!

Der Gast wählt heute sein Restaurant Typ folgendermassen aus:

Italienisch
Thai
Chinesisch
CH
Gourmet
Mexikanisch

Ziel aus unserer Sich: Wir müssen unter den Besten drei Restaurant Typen sein!!!

Thema „ Preis“

Eine gute Kalkulation ist die Voraussetzung!
Faire Preise dürfen auch einmal etwas höher sein!
(Je nach Konzept ein MUSS)
Nachkalkulation regelmässig durchführen
70 % Küchenrendite ist heutzutage ein MUSS
Preis Höhe von - bis definieren innerhalb der Speisekarte
z.B. Vorspeisen Preise in der Höhe von 8.- bis 22.-

Tipp: Genaue Jahresplanung der Speise- & Getränkekarten
mit zeitlicher Einhaltung!

Von uns definierte Kriterien Punkte zum Analyseraster F&B Angebot:

VISION / LEITBILD
Weinangebot
Eigene Vorlieben
Authentisch
Lage vom Betrieb
Aussenansicht vom Betrieb / Eingang
Preisgestaltung
Preispolitik ( Regional )
Kundensegment
Mitarbeiter
Qualität vom Produkt, USP, Dienstleistung und Freundlichkeit
Mitarbeiter:
- Identifikation
- Gepflegt
- Körpergefühle
- Sympathie
Ambiente:
- Komfort
- Design siehe z.B.
www.ruesterei.ch
- Licht / Kerzen
- Musik
- Geruch
- Table Top
- Farben
- Sauberkeit
- Food Design
Speisekarte:
- Design
- Übersicht
- Bilder
- Schrift
- Firmen Logo
- Saubere Oberfläche
- Format
- Papier
- Namen der Regionalen Lieferanten
Produkte Angebot:
- Vielfalt
- Infrastruktur der Küche
- Besser kleines Angebot
- Gross & Kleine Portionen
- Beschreibung

Ethik
- Kein Wildfang von Fisch & Krustentiere….
- Ökologie
- Verwerfliche Produkte
- Wie verhandle ich mit meinen Lieferanten
- Produkte Beschaffung
- Einkaufspolitik


Es war im Ganzen ein sehr interessanter Tag der mit den packenden erlebten Geschichten von Herrn Albi von Felten sehr lehrreich und spannend verpackt wurde. Wir im Gastgewerbe haben unbeschränke Möglichkeiten! Wir müssen die Möglichkeiten mit unserer VISION leben!!!

Donnerstag, 20. März 2008

Tagesprotokoll vom 19. März 2008

Datum:20.03.2008
Fach / Thema: Unternehmenspolitik
Dozent: Daniel Ingold
Protokollführer: Zahnd Rosmarie


Von der Analyse zum Start.

Ein kurzes Feedback des Vortages Vision/Information
Kleines Aha-Erlebnis in der Klasse

Fazit des Dozenten: Träume ernst nehmen! Beim Beschaffen von Informationen diszipliniert vorgehen. Je mehr Infos, umso sicherer bewältigt man die nächsten Schritte. Gesammelte Infos werden auf eine uns brauchbare und gewinnbringende Stufe geordnet.

Analysieren: Kosten/Nutzen relevante Denkweise.
Hier stellt sich die Frage, stimmt es mit meiner Vision überein!
Bildlich gesprochen wie decken sich die zwei übereinander gelegten Figuren.
Hier entscheidet es sich: Ende oder Weiterfahrt.

Wir fahren weiter. Die Figur mit wertfreien Ideen füllen. Mit Freunden oder Bekannten bei viel Mineralwasser(erhöht die Fantasie).In Szenarien denken, auswerten. Der nächste Schritt leitet über ins Konzept. Marketingkonzept minuziös und diszipliniert erarbeiten und niederschreiben. Vorgehensweise im Skript Seite 74.

Die Chancen des Erfolges steigern enorm bei seriöser Vorarbeit. Nicht nur im Geschäft, eventuell wenn nötig auch bei Banken.

Ein Marketingkonzept erstellen, erfordert Disziplin und Geduld.


Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:
Je mehr ich über stoffliche Inhalte verfüge, desto mehr weiss ich, dass ich nichts weiss.

Mittwoch, 19. März 2008

Tagesprotokoll vom 18. März 2008

Datum: Dienstag, 18.03.08
Fach / Thema: Unternehmensführung
Dozent: Daniel Ingold


VISION:

VON DER VISION ZUR REALISATION!

- Welche Systeme brauchen wir um unsere Unternehmen zu führen?
- Heute fangen wir an mit der Vision:

Was ist eine VISION:
- Zustand (Bild) in unbestimmter Zukunft
- Jedoch inwiefern ist sie realisierbar?
- Überzeugung in eine Sache zu investieren
- Keine Illusion, muss Anteil Realität haben
- Etwas das immer bewegt

Am Anfang sind wir gestartet mit unserem eigenen Traum, denn dieser hängt mit der persönlichen Vision zusammen. Wichtig ist auch das Gegenstück zum Traum: „so lieber nicht“.

Jeder Kursteilnehmer hat seine persönliche Vision in beruflicher Hinsicht schriftlich festgehalten.

Wichtige Hinweise:

- Nur eine klare und unverwechselbare Vision hilft eine klare Strategie zu erarbeiten und gestalten.
- Die Vision hat auch etwas „philosophisches“: Wieso mache ich das alles?
- Unsere Mitarbeiter müssen „projektkompetent“ sein und hinter unserer Vision stehen, sonst ist es oft besser sich von ihnen zu trennen.

Was braucht es zur Realisation einer Vision?Austausch/Erkenntnisse:
- Mut, Geduld
- Vision im Kopf programmieren
- Masterplan
- Abstriche, Kompromisse
- Kraft Rückschläge zu verarbeiten, daraus zu lernen (positive Wende)
- Rückhalt im Umfeld
- Konsequent sein
- Nicht entmutigen lassen, nicht aus der Bahn geworfen werden
- Realistisch, Bescheidenheit, Demut

Erläuterung des Modells: Von der Vision zur Realisation:

V: Ansätze einer Vision
1 I: Informationen sammeln (allgemein, Presse, Literatur)
V: Vision
2 A: Informationen sammeln (zur Vision, Trends, Umfeld, Konkurrenz, etc.)
V: Erkenntniss-Konstruktion
3 K: Kreativ sein (Brainstorming, in Szenarien denken)
V: Tragende Idee (darf übertrieben sein, Latte hoch setzten, soll zu Höchstleistungen anspornen)
4 K: Konzept
5 R: Realisation

Der Prozess von Informationen sammeln und verarbeiten kann mehrere Jahre dauern. Es ist ein Wechselbad und ein laufender Prozess. Ein Kreislauf zwischen Informationen und der Vision.

Wichtige Anmerkungen zu:

Vision →→Tragende Idee→→Moment of Truth:

Mein Team muss im Moment vom Kundenkontakt meine Vision leben.

Achtung!: Genau in dem Moment, wenn der Gast auf unsere Mitarbeiter stösst, sind sie alleine. Eigentlich interessant oder? Unsere Führungsaufgabe besteht auch darin, unsere Mitarbeiter darauf vorzubereiten.

Am Nachmittag haben wir uns mit dem Gastro Management Modell auseinandergesetzt:

Infos sammeln (welche, woher?)
Verarbeiten/Analysieren (was bedeutet das für mich?)
Kreativ sein (Tragende Idee)
Konzept schreiben (Marketing Mix, Marketing Infrastruktur)
Realisation (Start)

Es ist wichtig, dass wir diszipliniert nach diesem Modell arbeiten► es geht um Klarheit►ZIEL

Folgende Gruppenzuteilung für das Projekt: „Hotelman“ wurde festgelegt:
Gruppe 1:
- Philippe Perret
- Alfred Tschabold
- Cécile Lauener
- Christian Kobler
- Béatrice Ulmann

Gruppe 2:
- Jean-Claude Schmocker
- Lea Inderkum
- Susanne Mut
- Pascal Fiechter

Gruppe 3:
- Alain Bernoulli
- Patrick Putschert
- Rosmarie Zahnd
- Andreas Rickly
- Bruno Renggli

In der Gruppenarbeit haben wir uns folgende Fragen gestellt:

Welche Infos brauchen wir?
Welche sind vorhanden?
Wo suchen wir das, was fehlt?

Einige wichtige Erkenntnisse daraus (nicht komplett, würde sonst den Rahmen sprengen):

Gäste- und Betriebsanalysen:
- eigentlich nur wichtig wenn wir das „alte“ Konzept beibehalten, wenn wir etwas „neues“ machen müssen wir die Infos ausserhalb suchen
- die Geschichte des Betriebes ist immer wichtig, auch wenn das Konzept komplett ändert
- Umsätze jeweils pro Öffnungsstunde berechnen
- Gut überlegen ob die „alten“ Mitarbeiter übernommen werden, ev. neue Bewerbung schreiben lassen oder mind. Gespräch führen

Konkurrenzanalyse
- am wichtigsten sind die Personen welche die Betriebe führen
- Tipp: persönlich hingehen und sich die Betriebe anschauen


Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Das Vorhandensein einer Vision ist „Match“ entscheidend. Ohne Vision gibt es keine Klarheit. Also haben wir ohne Vision „kein Gesicht“!

Der Traum ist die Verantwortung!

Unsere Mitarbeiter müssen die Vision leben, denn sie wirkt bis zur Front!

Bei der Informationssammlung ist die Disziplin eine hohe Kunst und sehr wichtig. Benutzen wir doch die Tastatur des ganzen Klaviers!

Donnerstag, 13. März 2008

Tagesprotokoll vom 11. März 2008

Fach / Thema: OEKONOMIE & RECHT / Tourismus und Wirtschaftspolitik

Dozent: Dr. Prof. Giovanni Danielli

Protokollführer: Alfred Tschabold

Themenschwerpunkte / Vorgehensweisen: TOURISMUS??

Kein Problem: Die Leute kommen und konsumieren!! ABER OHA!

Wieder ein unheimlich komplexes Thema, das sehr interessant ist und sicher vielen zu Denken gibt.


Wir behandeln die Nutzeffekte des Tourismus am Beispiel von der Ski-WM 2003 in St. Moritz, die ja dabei sehr gut abgeschlossen haben, im Gegensatz zu Turin und Athen zum Beispiel.
Markante Beobachtung dabei: Ohne Bevölkerung im Rücken des OK’s kommt es selten gut.
Auch die Street Parade war ein Super Beispiel für die Nutzeffekte davor und danach.

Die Definition, Legitimation, Ziele, Argumente und Träger der Tourismuspolitik kann und will ich hier nicht alle beschreiben denn die stehen alle im Ordner zum Nachlesen. Dass die Tourismuspolitik jedoch dem SECO und nicht einer eigenen Behörde untersteht, gibt mir persönlich ein bisschen zu denken, da wir immerhin die drittgrössten Arbeitgeber der Schweiz sind.(und wie wir alle wissen nicht gerade auf Rosen gebetet werden)
Die direkten Instrumente sind oder waren für uns bisweilen vermutlich wichtiger da Sie auch greifbar oder sehbar waren. Jedoch sind die indirekten(Behördengesteuert)
wie wir gestern sahen eher wichtiger.
Ein sehr grosses Thema dabei ist natürlich der Zweitwohnungsbau, der nicht jede Behörde im Griff hat. Einen grossen Schaden dabei hat die Hotellerie. Wie es anders funktionieren könnte, zeigt uns unser Nachbarland Austria.
Der faire Beobachter muss jedoch auch die Chancen(Baugewerbe,Bahnen,etc.)
daraus in Betracht ziehen.


Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Ich denke, dass auch wir in Zukunft die Herausforderungen in der Tourismuspolitik
eher wahrnehmen werden und uns zum Thema Zukunftstrends, Prognosen, Herausforderungen und Akzente mehr Gedanken machen dürfen/müssen.


Abschliessend noch ein Satz zu unserem Dozenten der meiner Meinung nach den eher trockenen Stoff sehr amüsant und mit guten Beispielen rüberbrachte!

Tagesprotokoll vom 10. März 2008 (Nachmittag)

Fach / Thema: Verbandspolitik / Verband GastroSuisse

Dozent: Dr. Florian Hew, Direktor GastroSuisse

Protokollführung : Jean-Claude Schmocker


Als wirtschaftliches Handeln kann betrachtet werden :

Betriebswirtschaftlich ► Volkswirtschaftlich

Volkswirtschaftslehre = Sozialwissenschaft

► Definition Verband :

Ein Verband ist ein Zusammenschluss von Personen oder Unternehmen zu einer dauerhaften Organisation, zur Förderung und Vertretung ihrer Anliegen und Interessen. Dies geschieht in der Regel in der juristischen Form eines Vereins.

Verein gemäss ZGB 60.ff
Zusammenschluss von Unternehmen
Förderung / Vertretung nach Aussen
Wichtige Rolle in der politischen Meinungsbildung
Mitarbeit beim Gesetzesvollzug
Hilfe zur Selbsthilfe für die Mitglieder

Arbeitgebervertretung :
Economie Suisse
Schweizer Arbeitgeberverband SAV
Schweizer Gewerbeverband SGV
GastroSuisse
Hotellerie suisse
Suisse Catering Association SCA
Schweizer Cafetier Verband SCV

Arbeitnehmervertretung :
Schweizer Gewerkschaftsbund SGB
Travail Suisse
Christlich Nationaler Gewerkschaftsbund CNG
Verband Schweizer Angestelltenverbände VSA
Föderativverband des Personals öffentl. Betriebe & Verwaltungen FöV

Brancheninteresse „ Tourismuswirtschaft“ vertreten durch :

1. Schweizer Tourismusverband STV
2. GastroSuisse
3. Hotelleriesuisse
4. Schweizer Tourismus ST
5. Oeffentlicher Verkehr / Seilbahnen VöV / SBS
6. Schweizer Cafetierverband SCV
7. Verband Schweizer Konzertlokale, Cabarets, Dancings & Diskotheken ASCO
8. Buffetiers
9. Gemeinschaftsgastronomie ( Kantine ) SV

► Verband GastroSuisse :

Der führende nationale Arbeitgeberverband für die Hotellerie und die Restauration !!!

1891 Gründung Schweizer Wirteverein
1972 Schweizer Wirteverband
1996 GastroSuisse

Kernaufgaben: Politische Aufgaben; Berufsbildung; Dienstleistungen

Tochtergesellschaften : GastroSocial-Ausgleichskasse; GastroSocial-Pensionskasse; SWICA Gesundheitsorganisation; Gastro Professional AG; Hotel & Gastroformation; Gastroconsult

Dienstleistungen : Aus- und Weiterbildung; Nachwuchsmarketing; Marketing & Kommunikation; Tourismus; Auskünfte & Beratung ; Verlag Gastro Edition; Fachzeitungen; Stellenvermittlung

Zitate vom Dozenten :

Das grösste Hauptproblem von Gastrosuisse ► Gelesene Post kann nicht versendet werden

Es gibt kein Beizensterben, sondern ein Beizersterben !!


Gruppenarbeiten „ Gastro-Stammtisch“ zu folgenden Themen :

Grp 1 Thema: Hotelklassifikation und Vermarktung ( GastroSuisse lanciert mit HOT C. - Hotel Categorial - eine eigene Hotelklassifikation )

Grp 2 Thema: Rauchen / Nichtrauchen ( GastroSuisse hat ein Passivrauchgesetz vorgeschlagen.

Grp 3 Thema: Das Mwst-Gesetz soll einer Totalrevision unetrzogen werden ( GastroSuisse fordert in der Mwst gleich lange Spiesse wie im Detailhandel. Bundesrat Merz hat einen Einheitssatz vorgeschlagen )

► Die Arbeiten werden präsentiert und rege diskutiert. Herr Hew liefert viel Detailinformationen und vertieft die Forderungen von GastroSuisse. Nicht alle seiner Argumente überzeugen, vor allem die im Bereich Mwst-Satz….!!

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Mit atemberaubendem Tempo, erhielten wir Einsicht in das Thema Verbandspolitik & Verband GastroSuisse. Wir wurden bombadiert mit Abkürzungen und Personennamen, welche den Verbänden vorstehen. Unser Allgemeinwissen als Gastronomen wurde erweitert. Zum empfehlen ist eine nochmalige Nachbearbeitung der abgegebenen Dokumentation, um Ueberflogenes zu festigen….!
Leider hatten wir am Schluss zuwenig Zeit um die Gruppenarbeiten noch eingehender zu diskutieren...!

Tagesprotokoll vom 10. März 2008 (Morgen)

Fach / Thema: Tourismus

Dozent: Dr. phil. nat., Prof. FH Giovanni Danielli

Protokollführung : Jean-Claude Schmocker


Umfrage : Was bedeutet Tourismus für uns ?

Ferien, Reisen, Freizeit, Fremdenverkehr, Gäste, Wirtschaftsfaktor, Kultur, Umsatz, Wertschöpfung, Destinationen, Massentourismus, Individualtourismus, Aufenthalts- und Tagestourismus.

Umfrage : Welches sind die 2 wichtigsten Faktoren, die den Tourismus beeinflussen ?

Wirtschaftslage, Angebot, Wechselkurs, Regionale Stabilität, Trends, Umweltfaktoren

Definition Tourismus :

► Fremdenverkehr oder Tourismus ist die Gesammtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus der Reise und dem Aufenthalt von Personen ergeben, für die der Aufenthaltsort weder hauptsächlicher und dauernder Wohn- noch Arbeitsort ist !!!

Boomfaktoren :
Zunehmend 2. Wohnungsboom in Städten ( ZH- Escher Wyss Quartier )
Freizeitanteil in der CH eher stagnierend ( Dänemark mit 34 Std- Woche )
Verkehrsinfrastruktur CH ist ≈ 2020 abgeschlossen

System Tourismus :

Nachhaltigkeitsmodell nach Müller / umfasst 3 Subsysteme. ( Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt ) = sozio-ökonomisches System

Wachstumsmodell nach Krippendorf / umfasst Kreisel. ( Natur- und Landschaftskreisel, Landwirtschaftskreisel, Wachstumskreisel, Wohlstandskreisel, Kulturkreisel )

Touristische Aufenthaltsformen :

Aufenthaltstourismus ( min. 4 Uebernachtungen )
Ausflug- und Wochenendtourismus ( 0-3 Uebernachtungen; Gast kehrt zum Ausgangspunkt zurück )
Passantentourismus ( 0-3 Uebernachtungen; Gast kehrt nicht zum Ausgangspunkt zurück )
Spezielle Touristische Erscheinungsformen : Geschäfts-, Polit-, Sport-, Militär-, Sex-, Wellness-, Erlebnis-, Oeko-, Camping-, Langzeit ( Weltreise )-, Bildung ( Kongress )-, Ferienwohnungs-, Privatzimmer-, Luxus-, Sozial ( REKA )-, Jugend-, Senioren-, Familien-, Sommer / Winter- und Saisontourismus…….etc.

► „ Psychische Hygiene „ = Erholung in einer Welt ( Gegenalltag zur Arbeitswelt )

Entstehung der touristischen Nachfrage :

Gesellschaftliche Einflüsse ( Boomfaktoren ) , weitere Bestimmungsfaktoren der touristischen Nachfrage, Grundbedürfnisse , Beeinflussung durch touristische Anbieter = Reisemotive = Reiseerwartungen = Reiseverhalten !!!

Touristisches Verhalten :
( Details im Skript S. 10-16 )

Reiseentscheidung- Reisevorbereitung- Reiseform- Reisebegleitung- Reisezeitpunkt- Reisedauer- Reiseziele- Reiseverkehrsmittel- Ferienunterkunft- Reiseausgaben- Aktivitäten am Urlaubsort- Reisezieltreue- Reisezufriedenheit

Hauptaktivitäten in den Ferien :

Spaziergänge 78%
Ausflüge 73%
Gespräche führen 69%
Schwimmen, Baden 66%
Gaststätten besuchen 64%
Briefe, Karten schreiben 61%

Touristisches Angebot :
( Details im Skript S. 17-18 )

► Dienstleistungskette :

Information / Reservation- Reise- Info vor Ort- Verpflegung- Beherbergung- Transport, inkl. Langsamverkehr- Aktivität / Animation, Unterhaltung, Abreise, Nachbetreuung

► Elemente :

Ursprüngliches Angebot ( Potential ) ► Kein direkter Bezug zum Tourismus
( Natürliche Faktoren, allg. Faktoren des Seins & Tuns, allg. Infrastruktur )

Abgeleitetes Angebot ► Touristische Bedürfnisbefriedigung
( Touristische Infrastruktur, Touristische Suprastruktur )

Touristische Betriebe / Beherbergung
( Details im Skript S. 19-22 )

► Gliederungskriterien :

Nach Abwicklungskomponenten des touristischen Vorganges ( Beratungs- Transport- und Aufenthaltsbetriebe )
Nach Leistungsbereichen
Nach Produktionsstufen
Nach den touristischen Hauptbedürfnissen

► Elemente :

Beherbergungsbetriebe, Hotellerie, Parahotellerie, Aparthotels, Verpflegungsbetriebe, Betriebe zur Erholung von Krankheiten, Tagungs- und Kongressbetriebe, Unterhaltungsbetriebe, Betriebe zur sportliche Betätigung, allg. Verkehrsbetriebe

► Definition Hotellerie :

Das Hotel ist ein Betrieb, der über eine vollständige Einrichtung für den Empfang, den Aufenthalt, die Unterkunft und die Verpflegung seiner Gäste verfügt !!

► Definition Parahotellerie :

Alle Beherbergungs- und Unterkunftsformen, die nicht der traditionellen Hotellerie zugeordnet werden: z.B. Chalets / Ferienwohnungen, Campingplätze, Gruppenunterkünfte, Jugendherbergen etc.

Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Tourismus ist weit komplexer als wir alle vermuten !! Ich bin überrascht, nach welchen Komponenten dieser Wirtschaftszweig aufgebaut ist. Wir sollten diesen BOOM nutzen und noch vermehrt auf den fahrenden Zug aufspringen !!!