Mittwoch, 6. Februar 2008

Tagesprotokoll vom 5. Februar 2008

Fach: Ökonomie
Dozent: Prof. Dr. Roman Dörig
Protokolführung: Philippe Perret


Um punkt 09.00 Uhr begrüsste uns Herr Dörig zu diesem Tag, er stellte sich kurz vor, und wir wissen nun, das er mit zwei Katzen im Appenzell wohnt.
Er erläutert uns den Tagesablauf und teilte uns mit das er heute und morgen 80 Seiten durchhacken will, was bei einigen schon der erste Kopfhänger und Seufzer gab.

Wir bekommen die Broschüre „ Die Schweiz in Zahlen „ gesponsert von der UBS, an dieser stelle danken wir für die grosszügige Spende der UBS.


Einführung in die Volkswirtschaft

Lernziele:
Alle müssen fähig sein die grundlegenden Probleme und Fragestellungen in der Volkswirtschaftslehre zu verstehen
Die Ziele im Magischen Sechseck zu erläutern und Probleme, Entwicklungen und Lösungen zu verstehen
Ein attraktiver Diskussionspartner in gesamtwirtschaftlichen Fragen zu sein

Laut Herr Dörig ist jeder Mensch im Prinzip ein Ökonom ( Homo öconomicus )
Was ist ein Homo öconomicus?
Er ist ein Mensch der eigennützig und prinzipiell ungesättigt ist, strebt in der Regel nach mehr.
Jeder Mensch lügt 200 mal am Tag, er muss das tun damit er sozial über die runden kommt.

Welche Bedürfnisse kann ich mit kleinen Mittel abdecken, wir unterscheiden in fünf Bedürfnissgruppen nach Abraham MASLOW
Grundbedürfnisse Essen, Schlafen usw.
Sicherheitsbedürfnisse Zukunft sichern, Geldanlagen, Versicherungen usw.
Soziale Bedürfnisse Familie, guter Freundeskreis
Wetrtschätzungsbedürfnisse Beliebtheit
Selbsverwirklichungsbedürfnisse alle andren bedürf. Müssen stimmen um sich zu verwirklichen

Fazit: Je mehr wir haben umso unzufriedener sind wir
Kleine Appenzeller Bauernregel nebenbei.
JEDEN MONAT EINEN KATER , ERSPART DIR DEN PSYCHIATER


Ziele der Volkswirtschaft
In der Volkswirtschaft haben wir zwei Ziele:

Wohlstand und Wohlfahrt ( Lebensqualität )

Der einfache Kreislauf in der Wirtschaft ist ein „Nehmen und ein Geben“

Beim erweiterten Kreislauf kommen die Banken, der Staat und das Ausland von letzterem sind wir immer mehr abhängig.

Wirtschaft und Sozialpolitik – das magische Sechseck
Das beinhaltet:
Wachstum der Wirtschaft – Stabile Preise – Umweltqualität – Sozialer Ausgleich – Ausgeglichener Staatshaushalt – Vollbeschäftigung.


Das Brutto Inland Produkt – BIP
Die Verwendung des BIP Konsum der Privaten Haushalte
Konsum des Staates
Bruttoinvestitionen
Nettoexporte

Unser Volkseinkommen hängt vom BIP ab, das Volkseinkommen verwenden wir, wie folgt
Konsum Privat
Steuern
Sparen
Import
Wie wissen wir, dass es dem BIP gut geht?
Dazu haben wir den sogenannten „ Konjukturbarometer „
Er enthält:
Bestellungseingang Industrie – Auftragsbestand Industrie – Auftragsbestand Bauwirtschaft – Erwarteter Rohstoff- und Halbfabrikateinkauf – Beurteilung finanzielle Lage der Haushalte – Beurteilung der Lagerbestände im Grosshandel.
Der Barometer weist auf das BIP einen Vorlauf von ca. 6 bis 9 Monaten auf.


Arbeitslosigkeit
Wir haben folgende Typen von AL:
Saisonale AL Landw., Bau, Tourismus
Friktionale AL Bei Künd. Bez. Zeit um den passenden Job zu finden.
Konjunkturelle AL Bei abnahme der Produktion
Strukturelle AL Veränderung der Wirtschaftstruktur ( Telekomunik. Textilbranche usw.)
Sockel AL Regionale Mobilität nicht gegeben / zuwenig Qualifiziert

Zuviel AL wirkt sich Negativ auf die Wirtschaft.


Die Inflation = Geldentwertung
Ursachen der Inflation :
Monetarischer Ansatz
Überhöhtes Geldmengenwachstum ( im vergleich zum BIP Wachstum ) führt zu Inflation

Keynasianischer Ansatz ( Nachfrage Inflation )
Nachfrageüberschuss führt zu Preissteigerung

Kostendruckansatz ( Angebotsinflation )
Höhere Produktionskosten werden auf den Konsumenten überwälzt
Häufig entsteht dann eine Lohn-Preis-Spirale ( Lohnerhöhung )
oder eine Preis-Lohn-Spirale ( Preiserhöhung )

Folgen der Inflation:
Ungerechte Einkommens und Vermögensverteilung
Bei hoher Inflation geht der überblick der Preise verloren und die Preisvergleiche werden zunehmend erschwert.


Konjunktur und Wachstumspolitik
Ursachen der Konjunkturschwankungen
Veränderung der Nachfrage
Veränderung beim Angebot
Wirtschaftliche und Politische Einflüsse
Techn. Fortschritte


Erkenntnisse /Schlussfolgerung
Das im Gegensatz zum Ausland wir ein gutes Sozialnetz haben und unser BIP stabil ist, dennoch dürfen wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, immer Vollgas, wie es uns die „ Schachteli – Wirte“ vormachen

„ Schachteli – Wirte“ = only
for insiders, sorry.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Liebe G3 Genossen und Genossinnen

Wir alle besorgen uns jetzt täglich die gratis Zeitung "Daily Crash"...
damit wir unter anderem die "UPS" Bank auf ihrem Lehrgang etwas verfolgen können...
;-)