Mittwoch, 19. März 2008

Tagesprotokoll vom 18. März 2008

Datum: Dienstag, 18.03.08
Fach / Thema: Unternehmensführung
Dozent: Daniel Ingold


VISION:

VON DER VISION ZUR REALISATION!

- Welche Systeme brauchen wir um unsere Unternehmen zu führen?
- Heute fangen wir an mit der Vision:

Was ist eine VISION:
- Zustand (Bild) in unbestimmter Zukunft
- Jedoch inwiefern ist sie realisierbar?
- Überzeugung in eine Sache zu investieren
- Keine Illusion, muss Anteil Realität haben
- Etwas das immer bewegt

Am Anfang sind wir gestartet mit unserem eigenen Traum, denn dieser hängt mit der persönlichen Vision zusammen. Wichtig ist auch das Gegenstück zum Traum: „so lieber nicht“.

Jeder Kursteilnehmer hat seine persönliche Vision in beruflicher Hinsicht schriftlich festgehalten.

Wichtige Hinweise:

- Nur eine klare und unverwechselbare Vision hilft eine klare Strategie zu erarbeiten und gestalten.
- Die Vision hat auch etwas „philosophisches“: Wieso mache ich das alles?
- Unsere Mitarbeiter müssen „projektkompetent“ sein und hinter unserer Vision stehen, sonst ist es oft besser sich von ihnen zu trennen.

Was braucht es zur Realisation einer Vision?Austausch/Erkenntnisse:
- Mut, Geduld
- Vision im Kopf programmieren
- Masterplan
- Abstriche, Kompromisse
- Kraft Rückschläge zu verarbeiten, daraus zu lernen (positive Wende)
- Rückhalt im Umfeld
- Konsequent sein
- Nicht entmutigen lassen, nicht aus der Bahn geworfen werden
- Realistisch, Bescheidenheit, Demut

Erläuterung des Modells: Von der Vision zur Realisation:

V: Ansätze einer Vision
1 I: Informationen sammeln (allgemein, Presse, Literatur)
V: Vision
2 A: Informationen sammeln (zur Vision, Trends, Umfeld, Konkurrenz, etc.)
V: Erkenntniss-Konstruktion
3 K: Kreativ sein (Brainstorming, in Szenarien denken)
V: Tragende Idee (darf übertrieben sein, Latte hoch setzten, soll zu Höchstleistungen anspornen)
4 K: Konzept
5 R: Realisation

Der Prozess von Informationen sammeln und verarbeiten kann mehrere Jahre dauern. Es ist ein Wechselbad und ein laufender Prozess. Ein Kreislauf zwischen Informationen und der Vision.

Wichtige Anmerkungen zu:

Vision →→Tragende Idee→→Moment of Truth:

Mein Team muss im Moment vom Kundenkontakt meine Vision leben.

Achtung!: Genau in dem Moment, wenn der Gast auf unsere Mitarbeiter stösst, sind sie alleine. Eigentlich interessant oder? Unsere Führungsaufgabe besteht auch darin, unsere Mitarbeiter darauf vorzubereiten.

Am Nachmittag haben wir uns mit dem Gastro Management Modell auseinandergesetzt:

Infos sammeln (welche, woher?)
Verarbeiten/Analysieren (was bedeutet das für mich?)
Kreativ sein (Tragende Idee)
Konzept schreiben (Marketing Mix, Marketing Infrastruktur)
Realisation (Start)

Es ist wichtig, dass wir diszipliniert nach diesem Modell arbeiten► es geht um Klarheit►ZIEL

Folgende Gruppenzuteilung für das Projekt: „Hotelman“ wurde festgelegt:
Gruppe 1:
- Philippe Perret
- Alfred Tschabold
- Cécile Lauener
- Christian Kobler
- Béatrice Ulmann

Gruppe 2:
- Jean-Claude Schmocker
- Lea Inderkum
- Susanne Mut
- Pascal Fiechter

Gruppe 3:
- Alain Bernoulli
- Patrick Putschert
- Rosmarie Zahnd
- Andreas Rickly
- Bruno Renggli

In der Gruppenarbeit haben wir uns folgende Fragen gestellt:

Welche Infos brauchen wir?
Welche sind vorhanden?
Wo suchen wir das, was fehlt?

Einige wichtige Erkenntnisse daraus (nicht komplett, würde sonst den Rahmen sprengen):

Gäste- und Betriebsanalysen:
- eigentlich nur wichtig wenn wir das „alte“ Konzept beibehalten, wenn wir etwas „neues“ machen müssen wir die Infos ausserhalb suchen
- die Geschichte des Betriebes ist immer wichtig, auch wenn das Konzept komplett ändert
- Umsätze jeweils pro Öffnungsstunde berechnen
- Gut überlegen ob die „alten“ Mitarbeiter übernommen werden, ev. neue Bewerbung schreiben lassen oder mind. Gespräch führen

Konkurrenzanalyse
- am wichtigsten sind die Personen welche die Betriebe führen
- Tipp: persönlich hingehen und sich die Betriebe anschauen


Erkenntnisse / Schlussfolgerungen:

Das Vorhandensein einer Vision ist „Match“ entscheidend. Ohne Vision gibt es keine Klarheit. Also haben wir ohne Vision „kein Gesicht“!

Der Traum ist die Verantwortung!

Unsere Mitarbeiter müssen die Vision leben, denn sie wirkt bis zur Front!

Bei der Informationssammlung ist die Disziplin eine hohe Kunst und sehr wichtig. Benutzen wir doch die Tastatur des ganzen Klaviers!

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